Die spanische Wohnungspolitik ist aufgrund des politischen Stillstands gelähmt, wobei das jüngste königliche Dekret sowohl von den Regierungskoalitionspartnern als auch von den Oppositionsparteien mit Widerstand konfrontiert wird. Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen die Verlängerung der Mietverträge bis Mitte 2028, strengere Vorschriften für kurzfristige Mieten und die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf touristische Immobilien auf 21%. Diese Vorschläge wurden von einem früheren gescheiterten Dekret inspiriert, das im April 2026 aufgehoben wurde. Die Regierung versuchte, parlamentarische Unterstützung zu gewinnen, indem sie die Abstimmung auf September und nicht auf Juli verschob, aber die Verhandlungen bleiben im Stillstand. Premierminister Pedro Sánchez räumte ein, dass die Meinungen zwischen den Parteien unterschiedlich sind und stellte fest, dass einige die Maßnahmen zu extrem finden, während andere glauben, dass sie unzureichend sind.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Debatte über die Wohnungspolitik im Hinblick auf progressive Anliegen und betont die Kritik an dem Ansatz der Regierung als unzureichend und voreingenommen gegenüber den Vermietern.




