Das spanische Bildungsministerium hat bestritten, Spaniens schlechte Leistung bei den PISA-Ergebnissen 2025 mit dem LOMLOE-Bildungsgesetz ("Celaá-Gesetz") zu verbinden, das Ende 2020 von der Regierung von Premierminister Pedro Sánchez genehmigt wurde. Spanische Schüler im Alter von 15 Jahren erzielten ihre bisher schlechtesten Ergebnisse in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften gemäß der OECD-Bewertung PISA 2025, die Schüler im Rahmen des LOMLOE-Lehrplans bewertet. Bildungsministerin Milagros Tolón argumentierte, dass das Gesetz einen kompetenzbasierten Ansatz fördert, der mit der PISA-Methodik übereinstimmt und die Problemlösung und praktische Anwendung von Wissen betont. Sie führte das geringe Leseverständnis auf "hastliche und oberflächliche Lesegewohnheiten" zurück, die von digitalen Plattformen gefördert werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über ein politisch heikles Thema (Bildungsreform und PISA-Ergebnisse) spricht, bleibt der Rahmen ausgewogen. Das Ministerium verteidigt die LOMLOE gegen Kritik, greift aber nicht offen auf Gegner an oder fördert ideologische Agenden. Der Schwerpunkt liegt auf der Erklärung der Ursachen für schlechte PISA




