Ein marokkanischer Migrant wurde von einem Gericht in Ceuta in vorbeugende Haft gestellt, nachdem er beschuldigt wurde, ein 16-jähriges Mädchen auf der Straße sexuell angegriffen zu haben. Der Vorfall soll am vergangenen Samstag in der Nachbarschaft Prince stattgefunden haben, was zu seiner Verhaftung am nächsten Tag in der Nähe der Grenze zu Marokko führte, wo er versuchte, in sein Heimatland zurückzukehren, um polizeilichen Maßnahmen zu entgehen. Der Verdächtige hat die Vorwürfe geleugnet, aber der Richter entschied gegen seine Ausweisung und ordnete seine Haft in Erwartung eines Gerichtsverfahrens wegen angeblicher sexueller Übergriffe an. Laut jüngsten offiziellen Zahlen wurden seit dem Massenzustrom von Migranten über 23 Fälle sexueller Aggressionen registriert, wobei neun Opfer Minderjährige waren. Die Sicherheitskräfte haben acht Verdächtige identifiziert, darunter vier Marokkaner, drei Spanier und ein Belgier, während die anderen unbekannt bleiben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über einen Rechtsfall, in dem ein Migrant eines Verbrechens beschuldigt wird, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.





