In dem Artikel wird die Arbeit der chinesischen Fotografin Yufan Lu diskutiert, die ihre Erfahrungen bei den Besuchen von über 30 Ästhetik-Kliniken in China dokumentiert hat. In ihrem Fotobuch "Make Me Beautiful" untersucht Lu die lukrative Schönheitsindustrie und den gesellschaftlichen Druck auf das Aussehen, einschließlich des Wunsches, sich an idealisierte Standards wie größere Augen, höhere Nasen und hellere Haut zu halten. Sie nutzt die Fotografie, um persönliche Unsicherheiten zu konfrontieren und zu untersuchen, wie Schönheitsideale seit ihrer Jugend weitgehend unverändert geblieben sind. Das Buch enthält Selbstporträts, die von medizinischen Fachleuten mit verschiedenen Verbesserungen verändert wurden und die Kommerzialisierung und Normalisierung von kosmetischen Verfahren hervorheben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während das Thema gesellschaftliche Normen und kommerzielle Praktiken im Zusammenhang mit der Ästhetik beinhaltet, die politische Implikationen haben können, nimmt der Artikel keine klare ideologische Haltung ein. Er stellt das Thema durch eine journalistische Linse dar und konzentriert sich auf die kulturellen und wirtschaftlichen Aspekte der Schönheitsindustrie.




