Der Oberstaatsanwalt des spanischen Nationalgerichts, Manuel Martín-Granizo, hat das Rechnungshof (TCu) dafür kritisiert, dass es versucht, die Amnestie für die Führer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung ("procés") zu verzögern oder zu vermeiden. In einem veröffentlichten Bericht argumentierte er gegen die Wiederaufnahme von Diskussionen über die Herkunft der missbräuchlichen Gelder und hielt es für unnötig, die Parteien zu fragen, ob EU-Mittel zur Finanzierung des Unabhängigkeitsangebots verwendet wurden, und stellte fest, dass dies bereits ausgeschlossen wurde. Das TCu hatte den beteiligten Parteien zuvor zehn Tage Zeit gegeben, Argumente oder zusätzliche Informationen über die Finanzierung des "procés" einzureichen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel wird das Vorgehen des Rechnungshofs als Versuch dargestellt, die Umsetzung der Amnestie für die katalanischen Unabhängigkeitsführer zu verzögern oder zu umgehen, was mit einer linksgerichteten Perspektive übereinstimmt, die die Amnestie unterstützt.


