Das argentinische Rentensystem ist laut einem Bericht der IERAL bei der Mediterranean Foundation zunehmend von Arbeitnehmern abhängig, die weniger Beiträge leisten. Die Analyse unterstreicht, dass die Ausweitung des Monotributo-Regimes in Kombination mit hoher informeller Beschäftigung und einer alternden Bevölkerung die finanziellen Herausforderungen für die Renten verschärft. Derzeit werden fast 34 Monotributisten benötigt, um eine durchschnittliche Rente zu decken, verglichen mit nur 3,5 registrierten Angestellten. Der Bericht stellt fest, dass die Monotributo zwar mehr Beitragszahler in die formelle Wirtschaft gebracht hat, aber ihre niedrigeren Beiträge - im Durchschnitt nur 1,1% des Einkommens - die Finanzierungsstruktur des Sozialversicherungssystems erheblich verändert haben. Die Studie zeigt, dass der durchschnittliche Beitrag eines registrierten Angestellten etwa 11,2% des Einkommens beträgt, während Selbstständige 5,2% und Monotributisten nur 1,1% beitragen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten und Analysen über die strukturellen Probleme des argentinischen Rentensystems, ohne offen eine politische Ideologie zu bevorzugen.



