Peinado verweist die Klage gegen Barrabés wegen mutmaßlicher Vertragsverletzungen an die Europäische StaatsanwaltschaftEin spanischer Richter hat beschlossen, einen Fall mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten in einem von europäischen Mitteln finanzierten Vertrag gegen den Geschäftsmann Juan Carlos Barrabés an die Europäische Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Dies folgt auf eine Entscheidung des Provinzgerichts von Madrid, den Fall von der Gerichtsverhandlung zu entfernen, die mit der Ehefrau des Premierministers Pedro Sánchez in Verbindung stand. Die Untersuchung konzentriert sich auf ein Angebot, das von der öffentlichen Einheit Red.es an ein vorübergehendes Konsortium vergeben wurde, das von Barrabés' Unternehmen, Innova Next und KPMG gebildet wurde. Berichten zufolge wurden in den Bewertungsunterlagen für das Angebot die Voraussetzung für ein "Weißbuch" weggelassen, eine notwendige Bedingung, die im Ausschreibungsprozess dargelegt wurde. Die Ermittler stellten fest, dass dieses Versäumnis absichtlich in den Bewertungsberichten verborgen wurde, um zu verhindern, dass andere Bieter es entdecken. Diese Ergebnisse wurden durch eine Analyse von E-Mails im Zusammenhang mit den Verfahren der Untersuchung durch die Europäische Staatsanwaltschaft, die den Fall 2024 übernahm, aufgedeckt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren objektiv, zitiert Gerichtsentscheidungen und Ermittlungen, ohne offen eine Seite zu begünstigen, und enthält Einzelheiten sowohl über die Handlungen des Gerichts als auch über die Beteiligung der Europäischen Staatsanwaltschaft, indem er ausgewogene Informationen ohne offensichtliche Voreingenommenheit liefert.
Peinado verweist die neue Untersuchung des Falls von Begoña Gómez gegen den Unternehmer Barrabés an die Europäische StaatsanwaltschaftDer Richter Juan Carlos Peinado hat beschlossen, eine neue Untersuchung des Falles von Begoña Gómez an die Europäische Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Diese Untersuchung konzentriert sich ausschließlich auf den Geschäftsmann Juan Carlos Barrabés und bezieht sich auf einen Vertrag, der von Red.es an ein Konsortium vergeben wurde, zu dem auch seine Firma Innova Next und die Beratungsfirma KPMG gehören. Der Vertrag wurde mit Mitteln der Europäischen Union finanziert, wodurch die Europäische Staatsanwaltschaft für die Überwachung verantwortlich ist. Die Untersuchung beruht auf einem Erlass, den Peinado von der Europäischen Staatsanwaltschaft erhalten hat, der darauf hindeutet, dass der Auftrag einen Machtmissbrauch und Betrug gegen die Interessen der EU darstellen könnte. Die europäischen Staatsanwälte stützten ihre Ansprüche auf einen Bericht der operativen Einheit der Guardia Civil, in dem festgestellt wurde, dass im Ausschreibungsverfahren das Fehlen eines erforderlichen "Weißen Buches" für die notwendige Teilnahme ignoriert wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über Gerichtsverfahren und weist keine eindeutige Voreingenommenheit durch übertriebene Sprache, einseitige Quellen oder Unterlassung des Kontexts auf.
Die Red.es-Buchhalterin beschuldigt die Polizei des "direkten Befehls" ihres Vorgesetzten, Informationen des Geschäftsmanns, des Freundes von Begoña Gómez, zu löschenEine Rechnungsprüferin der spanischen öffentlichen Einrichtung Red.es hat der Polizei berichtet, dass ihr Vorgesetzter ihr direkt befohlen hat, Buchhaltungsdaten zu löschen, die mit einem Vertrag in Verbindung stehen, der dem Geschäftsmann Juan Carlos Barrabés, einem Freund von Begoña Gómez, der Frau des spanischen Premierministers, vergeben wurde. Der Fall wird von der UCO (Central Operational Unit) und der Europäischen Staatsanwaltschaft in drei Verträge untersucht, die Barrabés vergeben wurden, für die Begoña Gómez Empfehlungsschreiben schrieb. Laut der Beschwerde wurde die Buchhalterin angewiesen, Aufzeichnungen über diese Handlungen dauerhaft zu löschen, ohne auf die Datei zu verweisen. Sie gehorchte, schickte aber später die Originaldokumente und den vorab geänderten Inhalt an Ermittler, um Beweise zu bewahren. Der angeklagte Vorgesetzte, Guillermo Tapia Poza, forderte angeblich, dass sie alle Spuren der Änderungen, einschließlich der E-Mails, während eines Videoanrufs löschen solle.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel konzentriert sich auf mutmaßliches Fehlverhalten hochrangiger politischer Persönlichkeiten (Ehegatte des Ministerpräsidenten) und deren potenziellen Einfluss auf die Vergabe öffentlicher Aufträge.