Die Europäische Kommission geht in Richtung einer verstärkten Aufsicht über ausländische Investitionen in der gesamten EU, mit besonderem Augenmerk auf strategische Branchen wie die Automobilherstellung in Spanien und technologiebezogene Investitionen aus den Vereinigten Staaten. Dies geschieht angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Sicherheit, der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und des Schutzes kritischer Sektoren. Spanien hat seit der Pandemie durch seine Jinvex-Behörde strengere Kontrollen eingeführt, die 2025 fast 200 Investitionsanfragen geprüft haben. Ähnliche Trends werden in Deutschland und Italien beobachtet, wo die Anzahl der geprüften Fälle deutlich gestiegen ist. Experten vermuten, dass diese Verschiebung einen strukturellen Wandel in der Bewertung ausländischer Investitionen durch die EU widerspiegelt, insbesondere in sensiblen Bereichen wie kritischen Technologien, Infrastruktur und Verteidigung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen regulatorischen Änderungen im Bereich der ausländischen Investitionen und zitiert dabei Sachverständigenmeinungen und statistische Daten aus mehreren Ländern.




