Der spanische Verband der Wirtschaftsorganisationen (CEOE) hat Änderungen der von Vizepräsidentin Yolanda Díaz entwickelten Arbeitsreform vorgeschlagen, die auf die Umsetzung der EU-Richtlinie über Gehaltstransparenz abzielen. Der CEOE argumentiert, dass der aktuelle Entwurf über die EU-Anforderungen hinausgeht, indem er bürokratische Belastungen und neue administrative Verpflichtungen für Unternehmen hinzufügt. Während die Reform die gesamte Richtlinie nicht vollständig umsetzt, sondern sich stattdessen auf regulatorische Änderungen wie Gehaltsregistrierung und Audits konzentriert, wurde sie von Gewerkschaften als unvollständig kritisiert. Der CEOE behauptet, dass der Vorschlag zusätzliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit Gehaltsprogressionskriterien einführt, die ihrer Meinung nach den Geltungsbereich der EU-Richtlinie überschreiten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Position der Regierung als auch die Opposition des CEOE dar und hebt ihre Bedenken hervor, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.



