Europol warnte Anfang der Woche vor einer Zunahme von Museumsraubüberfällen in ganz Europa und stellte fest, dass Kriminelle immer aggressiver und gewalttätiger werden und wertvolle Gegenstände wie Gold, Schmuck, Edelsteine und antikes chinesisches Porzellan ins Visier nehmen. Dieser Alarm erreichte das Museum von Villena (MUVI) einen Tag nach dem Diebstahl des Schatzes von Villena. Nach Quellen des Kulturrates von Valencia wurden am 28. August, nur einen Tag nach dem Raubüberfall, drei E-Mails mit dem Titel "Europol-Informationen" vom Museumsdienst der Generalitat an den MUVI-Posteingang gesendet. Das spanische Kulturministerium teilte den Europol-Alarm am Freitag um 1:18 Uhr mit autonomen Gemeinschaften und wies sie an, die Informationen an alle Museen zu verteilen. Vor diesem Zeitpunkt hatte die Generalitat jedoch keine Kenntnis von der Warnung von Europol. Der Bericht hebt hervor, dass diese Gewaltverbrechen möglicherweise zunehmen, wobei neue kriminelle Netzwerke beteiligt sind, und dass gestohlene oder illegal geschmolzene Gegenstände aufgrund ihres hohen Wertes häufig illegal entsorgt und weiterverkauft werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über eine von Europol erstellte Alarmierung im Zusammenhang mit Straftaten und die darauf folgenden Maßnahmen der Behörden.



