Papst Franziskus hielt sein wöchentliches Angelusgebet aus dem Vatikan nach seiner Sommerpause ab und sprach bei seinem ersten öffentlichen Auftritt auf dem Petersplatz über Themen der Solidarität und des Teilens. Er betonte, dass "nichts verloren geht, wenn es geteilt wird", und forderte Gläubige und die Gesellschaft auf, auf diejenigen zu achten, die weltweit an Hunger und sozialer Ausgrenzung leiden. Der Papst hob den Kontrast zwischen Materialismus und christlicher Brüderlichkeit hervor und erklärte, dass "Akkumulation und Entsorgung zwei Seiten derselben Gier sind". Er kritisierte diese Denkweise als eine geistige Krankheit, die die Menschen für die Realität der Armut und des Mangels an Grundbedürfnissen blind macht. Darüber hinaus verband er das biblische Wunder der Vermehrung von Broten und Fischen mit der Eucharistie und betonte, dass der Glaube in aktive Gerechtigkeit und Hilfe für gefährdete Gemeinschaften umgesetzt werden muss.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Botschaft des Papstes als Kritik am Materialismus und Kapitalismus und betont Solidarität und Umverteilung.






