Die Rechtsanwältin Leticia de la Hoz erschien vor dem Richter Santiago Pedraz des Nationalgerichts als angeklagte Partei im Fall von Leire Díez. Sie bestritt jegliche direkten oder indirekten finanziellen Verbindungen zur Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) und behauptete, sie sei nie von der Partei oder ihren verbundenen Organisationen für die Vertretung von Koldo García bezahlt worden. Während ihrer Vernehmung wies sie Vorwürfe zurück, sie habe versucht, die Unternehmerin Carmen Pano zu bestechen, um sie daran zu hindern, gegen die PSOE in Bezug auf Geldspenden an ihrem Hauptsitz in Ferraz auszusagen. Pano hatte zuvor ausgesagt, dass De la Hoz ihr erhebliche finanzielle Anreize angeboten hatte, darunter Geld für die Hochzeit ihrer Tochter, Mietzahlungen und den Kauf eines Autos, im Austausch dafür, dass sie über die angeblichen Spenden Schweigen bewahrte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über eine politisch sensible rechtliche Untersuchung mit hochrangigen Persönlichkeiten der spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) berichtet, bleibt die Darstellung ausgewogen.



