Die Europäische Kommission hat das CO2-Emissionshandelssystem (ETS) überarbeitet und die jährliche Reduktionsrate für Emissionsobergrenzen zwischen 2031 und 2035 von 4,4% auf 3,7% und ab 2036 auf 1,7% gesenkt. Diese Anpassung zielt darauf ab, die industrielle Umstellung zu unterstützen und gleichzeitig das ETS als wichtiges Klimaschutzinstrument zu erhalten. Die Änderung kommt unter dem Druck Italiens und anderer konservativer Regierungen, die das System aussetzen oder verkleinern wollten, was ihrer Meinung nach zu hohen Energiepreisen beiträgt. Das ETS, das 2005 eingerichtet wurde, hat seitdem über 270 Milliarden Euro an Einnahmen generiert und die Emissionen in allen Sektoren um rund 50% reduziert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel ein politisch heikles Thema behandelt, das die EU-Institutionen und den Druck der italienischen Regierung betrifft, werden beide Perspektiven dargestellt: diejenigen, die sich für strengere Klimaschutzmaßnahmen einsetzen, und diejenigen, die sich aus wirtschaftlichen Gründen dagegen aussprechen.






