Am 8. Juli 2026 debattierte die französische Nationalversammlung über einen von LR-Abgeordneten Éric Pauget vorgelegten Gesetzesentwurf, der Polizei und Gendarmerie-Offizieren eine Vermutung der Selbstverteidigung beim Einsatz tödlicher Gewalt einräumen würde. Die Gesetzgebung wurde von der Mitte-Rechten und der Regierung unterstützt und mit 313 gegen 199 Stimmen verabschiedet. Die Sitzung war jedoch von intensiven Zusammenstößen geprägt, darunter Proteste von linken Abgeordneten, die das Gesetz als "Lizenz zum Töten" bezeichneten. Aktivisten, darunter Assa Traoré, eine prominente Persönlichkeit, die mit der Ermordung ihres Bruders Adama Traoré im Jahr 2016 in Verbindung gebracht wurde, protestierten während der Debatte und skandierten Anti-Polizei-Slogans. Einige Demonstranten wurden aus dem Saal entfernt, und mehrere Gesetzgeber beschuldigten die Linke der Störung der Ordnung.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Protest als störend und aufrührerisch und betont die Aktionen von linken Aktivisten wie Assa Traoré als Anstiftung zur Unordnung.






