Das Europäische Parlament hat einen Vorschlag befürwortet, der die Autoreparaturwerkstätten verpflichtet, die Fahrzeugkilometerzahl bei größeren Reparaturen zu erfassen, während die Automobilhersteller regelmäßig Daten von vernetzten Fahrzeugen an nationale Datenbanken senden würden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, eine chronologische Aufzeichnung zu erstellen, die schwieriger zu ändern ist und dabei hilft, Kilometerbetrug aufzudecken. Das Problem ist besonders problematisch für grenzüberschreitende Verkäufe, bei denen bis zu 50% der Gebrauchtwagen eine manipulierte Kilometerzahl aufweisen können. Während der Vorschlag noch mit den EU-Mitgliedstaaten verhandelt wird, könnte er den Datenaustausch zwischen Ländern verbessern und die Möglichkeiten für die Manipulation von Kilometern an den Grenzen verringern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Verordnungsvorschlag als neutrale politische Initiative zur Bekämpfung von Kilometerschwindel, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





