Im Dezember 2025 verkaufte das Gemeindeunternehmen Myldr Energipark ein großes Grundstück in Fyresdal, Vest-Telemark, an das amerikanische Rechenzentrumsunternehmen Edgeconnex. Diese Transaktion war eines der größten Rechenzentrumsprojekte in Norwegen und brachte der örtlichen Gemeinde erhebliche finanzielle Gewinne. Der Verkauf führte zu einem Gewinn von rund 110 Millionen norwegischen Kronen, von denen 80 Millionen direkt in den Gemeindehaushalt überwiesen wurden. Der Verkauf wurde von Myldr Energipark ermöglicht, der 2021 gegründet wurde und seitdem unter der Leitung von Erik Skjervagen, der sowohl Bürgermeister von Fyresdal als auch Vorsitzender des Verwaltungsrats von Myldr, tätig ist.
Erik Skjervagen, Mitglied der Arbeiterpartei (Ap), ist seit 15 Jahren Bürgermeister von Fyresdal und seit der Gründung auch Vorsitzender von Myldr. Neben seiner Rolle bei Myldr hat er ähnliche Positionen in anderen großen Energieunternehmen innerhalb von Vest-Telemark inne, darunter Vest-Telemark Kraftlag Holding und Tnett (Telemark Net).
Die Konsumentforening (KS), eine prominente Verbraucherorganisation in Norwegen, hat klare Richtlinien herausgegeben, die gegen solche überlappenden Rollen empfehlen. Laut Martin Skramstad, einem leitenden Berater bei KS, ist es für gewählte Beamte vorzuziehen, eine klare Unterscheidung zwischen ihren Rollen als Eigentümer und Betreiber von Unternehmen aufrechtzuerhalten. Er betonte, dass der Dienst in den Vorständen öffentlicher Unternehmen die Fähigkeit eines Beamten beeinträchtigen kann, Angelegenheiten im Zusammenhang mit seiner eigenen Gemeinde unparteiisch zu behandeln.
Das Handbuch der KS für Bürgermeister warnt ausdrücklich vor der Übernahme von Rollen in der Verwaltung öffentlicher Unternehmen und betont, dass gewählte Beamte als verantwortliche Eigentümer und nicht als aktive Teilnehmer am täglichen Betrieb dieser Einrichtungen fungieren müssen.Diese Empfehlung kommt inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Rechenschaftspflicht in der lokalen Verwaltung, insbesondere wenn öffentliche Gelder beteiligt sind.
Trotz dieser Warnungen behauptet Skjervagen, dass er sie nicht berücksichtigt. Er behauptet, dass seine langjährige Erfahrung in der Leitung verschiedener Energieunternehmen in der Region seine weitere Beteiligung rechtfertigt. Seine Begründung scheint auf der Überzeugung zu beruhen, dass sein Fachwissen und sein Wissen für den effektiven Betrieb dieser Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind, auch wenn sie teilweise im Besitz der Gemeinde sind.
Die Struktur des Vorstands von Myldr verdeutlicht die Komplexität der Situation. Neben Skjervagen besteht der Vorstand aus zwei weiteren Mitgliedern. Im vergangenen Jahr zahlte das Unternehmen dem Vorstand insgesamt 66.000 Kronen an Gehälter. Inzwischen war der Tagesmanager des Unternehmens, Olav Veum, nicht direkt beschäftigt, sondern über seine eigene Firma eingestellt, was zu einer Zahlung von 1,3 Millionen Kronen im vergangenen Jahr führte.
Nach Ansicht von Skramstad gibt es zwar kein vollständiges Verbot, dass gewählte Beamte Positionen in Unternehmensvorständen bekleiden, aber Vorsicht ist erforderlich. Er stellt fest, dass Situationen mit Fusionen oder bedeutenden Veränderungen innerhalb eines Unternehmens eine engere Beziehung zwischen dem Eigentümer und dem Betreiber erfordern könnten. Er betont jedoch, dass solche Fälle selten sein sollten und sorgfältig bewertet werden sollten, um die Integrität des öffentlichen Dienstes nicht zu gefährden.
In der Vergangenheit wurden Bürgermeister oft in den Vorständen öffentlicher Unternehmen eingesetzt, aber die jüngsten Trends deuten auf eine Verschiebung hin zu passiveren Eigentumsformen hin.
Während Skjervagen seinen auf Erfahrung und Notwendigkeit basierenden Ansatz verteidigt, argumentieren Kritiker, dass die Trennung der Rollen wesentlich ist, um Fairness und Rechenschaftspflicht in der öffentlichen Verwaltung zu gewährleisten.
3 Berichte
AftenpostenUnabhängig🔒ProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vor 3 Tagen Rechenzentren verbrauchen so viel Diesel wie 1.600 AutosIn Fyresdal municipality, the American company Edgeconnex is constructing one of Norway’s largest data centers. The facility would consume approximately 365 megawatts of power—about half of Bergen’s energy usage on its coldest day—and rely on renewable hydroelectricity. However, the data center would still generate significant emissions due to its use of 176 diesel-powered backup generators. These generators would require frequent testing, leading to annual diesel consumption of around 968,000 liters. If using conventional diesel, this would equate to the emissions of approximately 1,600 cars, resulting in about 2,600 tons of CO₂ annually. Edgeconnex has requested permission to use biodiesel (HVO100), which could reduce emissions by up to 90%, but there is no guarantee they will obtain it. Climate researcher Helene Muri notes that if conventional diesel is used, Fyresdal’s CO₂ emissions would increase by over 40% solely from this single facility. Experts warn that biodiesel supply is limited and costly, both globally and within Norway.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): The article frames the issue as a significant environmental concern, emphasizing the potential impact of the data center’s emissions on local climate goals. It highlights the reliance on fossil fuels despite available alternatives and quotes experts who criticize the lack of commitment to cleaner, '
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): The article accurately describes the scale of emissions from the data center based on Edgeconnex' application, aligning with the primary source's discussion of NOx and their environmental impact. However, it lacks direct reference to the primary source document and presents some subjective concerns
AftenpostenUnabhängig🔒MitteFaktentreue 80Objektivität 65vor 7 Tagen KS: Das kann dich invalidieren.Die norwegische Organisation KS hat klare Ratschläge herausgegeben, dass gewählte Beamte Positionen in den Vorständen von städtischen Unternehmen vermeiden sollten. In Fyresdal, Telemark, war Bürgermeister Erik Skjervagen (von der Labour Party) Vorstandsvorsitzender von Myldr Energipark, dem städtischen Unternehmen, das dem amerikanischen Rechenzentrumsunternehmen Edgeconnex ein großes Grundstück verkaufte. Dieser Verkauf erwirtschaftete rund 110 Millionen norwegische Kronen Gewinn, von denen 80 Millionen in den Haushalt der Gemeinde überwiesen wurden. KS warnt davor, dass solche Doppelrollen die Fähigkeit eines Beamten beeinträchtigen könnten, in ihrer eigenen Gemeinde unparteiisch zu handeln. Trotz dieser Anleitung erklärt Skjervagen, dass er diese Empfehlungen nicht berücksichtigt und betont seine Rolle als Vorsitzender mehrerer großer Energieunternehmen in Vest-Telemark.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die beratende Haltung von KS gegen überlappende Rollen als auch die Gegenposition des Bürgermeisters, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 65): This article repeats much of the content from the first but focuses more on political implications, particularly regarding conflicts of interest. It does not directly reference the primary source document and leans into ethical concerns rather than providing balanced technical information.
VG – Verdens GangUnabhängigProgressivFaktentreue 80Objektivität 65vor 7 Tagen KS: Das kann dich invalidieren.Der Artikel behandelt die Bedenken der norwegischen politischen Partei KS bezüglich der doppelten Rolle lokaler Politiker bei der Verwaltung kommunaler Unternehmen. In der Gemeinde Fyresdal fungiert Bürgermeister Erik Skjervagen (von der Mitte-Rechts-Ap-Partei) als Vorsitzender der kommunalen Gesellschaft Myldr Energipark, die Land an das amerikanische Rechenzentrumsunternehmen Edgeconnex verkauft hat. Dieser Verkauf brachte erhebliche Einnahmen für die Gemeinde mit 80 Millionen Kronen, die in den Haushalt überwiesen wurden. KS rät davon ab, mehrere Rollen zu besetzen und warnt davor, dass solche Positionen die Unparteilichkeit bei der Entscheidungsfindung beeinträchtigen könnten. Während Skjervagen den Rat anerkennt, argumentiert er, dass seine Beteiligung für ein effektives Management notwendig ist. Der Artikel hebt potenzielle Interessenkonflikte hervor und wirft Fragen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht in der lokalen Regierungsführung auf.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Frage um mögliche Interessenkonflikte gestellt und die Doppelrolle der lokalen Führungskräfte hervorgehoben, die mit den zunehmenden Bedenken hinsichtlich der Transparenz und der ethischen Governance übereinstimmt.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 65): Similar to the second article, this piece emphasizes political aspects and potential conflicts of interest. While it provides factual details about the sale and roles of officials, it lacks direct connection to the primary source document and presents a one-sided perspective on governance issues.
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