Natascha Pirc Musar's enge Freundin Alina Krivolucka hat die Vorwürfe, die sie mit russischen Geheimdiensten in Verbindung bringen, öffentlich bestritten und erklärt, dass sie lediglich als Werkzeug gegen den Politiker benutzt wurde. Die Behauptungen kamen inmitten einer erhöhten Kontrolle nach einem kürzlichen Unfall im Kastelec-Tunnel auf, der Pirc Musar unter öffentliche Untersuchung gestellt hat. Krivolucka, die sowohl russische als auch slowenische Staatsbürgerschaft besitzt, sprach exklusiv mit dem Magazin Mladina und widerlegte Vorwürfe, dass sie mit russischen Geheimdiensten gearbeitet oder Spionageaktivitäten betrieben habe. Krivolucka betonte, dass sie nie von russischen oder slowenischen Geheimdiensten beschäftigt worden sei.
Trotz wiederholter Leugnungen gab sie zu, dass einige ihr nie glauben werden und fügte hinzu, dass sie immer ihre Unschuld behauptet habe. Sie erklärte weiter, dass sie nichts über geheime Dokumente oder politische Strategien wisse und behauptete, dass Pirc Musar äußerst vorsichtig sei, persönliche Beziehungen von beruflichen Angelegenheiten zu trennen.
Krivolucka beschrieb ihre Freundschaft mit Pirc Musar als echt und bemerkte, dass ihre Bindung während einer schwierigen Zeit in ihrem Leben nach einem Verkehrsunfall im Jahr 2007 begann, der zu einem Todesfall führte. Während ihres Gerichtsverfahrens unterstützte Pirc Musar sie emotional und finanziell, leihte ihr sogar Geld für Essen und half ihr bei bürokratischen Prozessen im Zusammenhang mit ihrem Auslandsstatus.
Nachdem sie ihre eigene Arbeitserlaubnis erhalten hatte, wechselte sie in eine Rolle, in der sie die Geschäftsbeziehungen zwischen Slowenien und Russland über ein in Zagreb ansässiges Unternehmen verwaltete.
Sie arbeitet auch mit der Firma NET PRO SHOP zusammen, die sich auf Bowling-Ausrüstung spezialisiert hat, wo sie Slowenien international vertreten hat, fünf Medaillen bei den Mittelmeermeisterschaften gewonnen hat und zweimal bei den Europameisterschaften antrat. Krivolucka bestätigte, dass sie sich Sicherheitskontrollen unterzog, die keine Anomalien feststellten. Sie fügte hinzu, dass sie Kontakt mit Freunden, Klassenkameraden und Familie in Russland unterhält, nachdem sie das Land zuletzt im Jahr 2024 besucht hat.
Krivoluckas Aussagen kommen inmitten wachsender Spekulationen über mögliche Verbindungen zwischen ihr und dem russischen Geheimdienst, trotz ihrer wiederholten Unschuldsbehauptungen. Ihre Kommentare haben Debatten unter Beobachtern ausgelöst, wobei einige sich fragen, ob ihre Nähe zu Pirc Musar das Ergebnis der Untersuchung beeinflussen könnte. Krivoluckas Bericht gibt Einblick in ihre persönliche Geschichte, die auf ihre Kindheit in Krasnojarsk, Sibirien zurückgeht, wo sie Wirtschaft studierte, bevor sie im Handel arbeitete.
Damals war sie sich seiner Beteiligung am slowenischen Geheimdienst nicht bewusst und erfuhr nur, dass er zuvor als Polizeichef in Ljubljana gedient hatte.
Trotz ihrer derzeitigen Position und der fortgesetzten Zusammenarbeit mit Pirc Musar's Einrichtungen besteht Krivolucka darauf, dass sie in nichts außerhalb ihrer beruflichen Pflichten verwickelt ist. Sie bekräftigte, dass sie keine Kenntnis von geheimen Informationen oder politischen Manövern hat und betonte, dass ihre Verbindung zu Pirc Musar rein persönlich ist und nicht an irgendwelche verdeckten Operationen gebunden ist.
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