Die Houthi-Milizen haben in der Bab al-Mandab-Straße, einer kritischen Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Suez-Kanal verbindet, eine Seeblockade verhängt. Dieser Schritt bedroht die globalen Handelsrouten, insbesondere die, die Öl und andere Güter durch die Region transportieren.
Im Laufe des letzten Jahrzehnts waren sie in einen Bürgerkrieg gegen die von Saudi-Arabien unterstützte international anerkannte Regierung verwickelt. Der Konflikt hat sich auf die benachbarten Golfstaaten ausgeweitet, wobei die Houthis Raketen- und Drohnenangriffe starteten. Der Iran unterstützt die Houthis als Teil seiner regionalen "Widerstandsachse", zu der Gruppen wie die Hisbollah im Libanon, schiitische Milizen im Irak und die Hamas in Palästina gehören.
Die derzeitige Blockade folgt einem Bruch in einem Waffenstillstandsabkommen, das 2022 zwischen den kriegführenden Parteien unterzeichnet wurde. Der Waffenstillstand hielt bis letzte Woche an, als die international anerkannte jemenitische Regierung den Flughafen Sanaa angegriffen hat, um die Landung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Die Houthis machten Saudi-Arabien für den Vorfall verantwortlich und rächten sich mit Raketenangriffen auf den Abha-Flughafen im Süden Saudi-Arabiens.
Der österreichische Nahost-Experte Gudrun Harrer stellte fest, dass der Konflikt zwar in erster Linie intern ist, seine Auswirkungen aber über den Jemen hinausreichen und die regionale Stabilität beeinflussen. Die Houthis kontrollieren einen Großteil des nördlichen Jemen und große Teile der Westküste entlang des Roten Meeres. Durch die Blockade wollen sie ihre Dominanz über diese Gebiete behaupten und die Abhängigkeit von der saudischen Unterstützung verringern.
Harrer beschrieb die Aktion als einen informellen Einstieg in den laufenden Golfkonflikt und stellte fest, dass die Houthis, obwohl sie den Vereinigten Staaten offiziell keinen Krieg erklärt haben, durch ihre Aktionen nun tiefer in den größeren geopolitischen Kampf eingebunden sind.
"Sie haben Teile des jemenitischen Militärs übernommen und sind gut ausgerüstet", erklärte sie.
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SRF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 75Objektivität 68gestern Krieg im Nahen Osten – Blockade der Huthis: Was würde das für den Welthandel bedeuten?Die Houthi-Bewegung entstand in den 1990er Jahren als eine Guerilla-Kraft gegen die Regierung des Jemen und ist seit einem Jahrzehnt in einem Konflikt mit den von Saudi-Arabien unterstützten Streitkräften verwickelt. Die Blockade folgt auf jüngsten Spannungen, darunter einen Angriff auf ein iranisches Flugzeug durch die international anerkannte Regierung des Jemen. Experten schlagen vor, dass der Schritt sowohl eine Machtdemonstration als auch ein Versuch ist, sich enger mit dem Iran in der Golfregion zu verbinden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Aktionen der Houthis im weiteren Kontext regionaler Konflikte mit Iran und Saudi-Arabien dar und betont ihre Verbundenheit mit dem Iran und stellt die Blockade als einen strategischen Schritt dar, um ihren Einfluss zu behaupten.
Warum Faktentreue (75): The article reports on the Houthi blockade of the Bab al-Mandab Strait, citing the group as supported by Iran and engaged in a ten-year conflict with Saudi Arabia. It mentions the claim that six ships were turned back but notes there is no independent confirmation. The historical background of the H
Warum Objektivität (68): The tone remains relatively neutral, presenting facts about the conflict and the Houthi position. However, the article frames the situation primarily from the perspective of the Houthi actions and their implications for global trade, which may subtly imply negative consequences for the opposing side
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