Nach Angaben der Bank of Korea ist der südkoreanische Won in diesem Jahr gegenüber dem US-Dollar um fast 6 Prozent abgewertet, was die zweitgrößte Abschreibung im ersten Halbjahr der Geschichte darstellt. Ausländische Investoren haben inländische Aktien im Wert von über 156 Billionen Won (102,3 Milliarden US-Dollar) verkauft, was deutlich über dem Niveau liegt, das während der globalen Finanzkrise von 2008 zu verzeichnen war. Der Won erreichte erstmals seit der globalen Finanzkrise, angetrieben durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten, das Niveau von 1.500 Won gegenüber dem Dollar. Während sich der Won kurz unter 1.400 Won stabilisierte, blieb er seit Mitte Mai über 1.500 Won. Unter den G20-Währungen haben nur die türkische Lira und die indonesische Rupiah eine größere Abschreibung erfahren. Der starke Rückgang spiegelt die anhaltenden ausländischen Kapitalflüsse und die erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit wider.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Wirtschaftsdaten ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Er berichtet über die Abwertung des koreanischen Wons und die Trends bei ausländischen Investitionen, ohne eine klare parteiische Haltung einzunehmen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 88): Factuality is high as the article cites specific data from the Bank of Korea and Yonhap Infomax, aligning with cross-source consensus on the won's depreciation and foreign selling. Objectivity is slightly lower due to some emotive language like 'worst-performing major currencies' and emphasis on his



