Die südkoreanische Regierung erforscht die Schaffung eines von Bürgern geleiteten Gremiums zur Definition und Behebung von online geschlechtsspezifischer Hassrede. Das Ministerium für Geschlechtergleichstellung und Familie prüft Maßnahmen, die ein Bürgerkomitee bei der Gestaltung von Richtlinien zur Hassrede und zur Förderung der Selbstregulierung von Plattformen einbeziehen würden. Die Initiative stammt von einem 150-köpfigen Komitee, das sich auf geschlechtsspezifische Fragen der Jugend konzentriert und 20 politische Empfehlungen entwickelt hat, darunter auch die Behebung von online geschlechtsspezifischem Hass. Beamte weisen darauf hin, dass diese Vorschläge die zukünftige Gleichstellungspolitik beeinflussen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Überlegung der Regierung über einen von den Bürgern geführten Ansatz zur Definition von Hassreden, ohne offen bestimmte ideologische Positionen zu unterstützen oder zu kritisieren.




