Eine Umfrage des National Youth Policy Institute zeigt, dass 8 von 10 ausländischen Jugendlichen, die in Südkorea aufgewachsen sind, keine Integrationsunterstützung erhalten, wenn sie in das Erwachsenenalter übergehen. Die Studie wurde mit 410 Teilnehmern im Alter von 19 bis 34 Jahren durchgeführt und ergab, dass die meisten nach der Highschool eine koreanischsprachige Ausbildung benötigten, aber nur selten Zugang zu Anpassungsprogrammen hatten. Trotz der wachsenden Zahl junger Menschen mit internationalem Hintergrund, angetrieben durch demografische Trends und internationale Ehen, konzentriert sich die Politik der Regierung weiterhin auf jüngere Kinder. Diese Personen drücken starke Absichten aus, sich dauerhaft niederzulassen und zur Gesellschaft beizutragen, sehen sich jedoch mit systemischen Lücken in der Unterstützung konfrontiert. Der Bericht fordert maßgeschneiderte Politik, um diesen Jugendlichen zu helfen, erfolgreich zu integrieren und Arbeitskräftemangel zu bewältigen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die systematische Vernachlässigung der Bedürfnisse junger Einwanderer, stellt das Problem als politisches Versagen dar und betont die potenziellen Beiträge dieser Gruppen zur gesellschaftlichen Stabilität.





