Die britische Low-Cost-Airline EasyJet hat sich nach einem wettbewerbsorientierten Bieterverfahren bereit erklärt, von dem US-Finanzinvestor Apollo Global Management erworben zu werden. Apollo sicherte sich die Unterstützung der Geschäftsführung und Gründerfamilie von EasyJet, Haji-Ioannou, für sein Angebot von über 5,7 Milliarden Pfund (6,7 Milliarden Euro). Der konkurrierende Bieter Castlelake hatte sein Angebot zuvor zurückgezogen, nachdem er fünf Angebote abgegeben hatte. Der Aktienkurs fiel zunächst nach der Nachricht über den Rückzug von Castlelake, stieg aber danach, als die Vereinbarung mit Apollo bekannt gegeben wurde. Der Aktienkurs hat sich seit Mitte Mai mehr als verdoppelt, als er ein mehrjähriges Tief erreichte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über einen Akquisitionskampf von Unternehmen ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen und berichtet über die finanziellen und strategischen Entscheidungen privater Unternehmen, ohne sie mit breiteren politischen Agenden oder politischen Debatten in Verbindung zu bringen.





