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Die EU sollte ab Juli billige Pakete aus China abschneiden.
Poland🏛️ Politikvor 4 Tagen

Die EU sollte ab Juli billige Pakete aus China abschneiden.

Seit Juli 2024 gilt die Verordnung 2026/382 des Rates der Europäischen Union, die Zollabgaben für Pakete im Wert von bis zu 150 EUR vorsieht. Stattdessen wurde eine normale Zollgebühr in Höhe von 3 EUR (ca. 13 PLN) für jede Warenposition eingeführt, was bedeutet, dass die Kosten je nach Menge der Produkte in einem Land variieren können.

Ab dem 1. Juli 2026 treten in der Europäischen Union neue Vorschriften über Zollabgaben für Sendungen aus Drittländern in Kraft. Sie betreffen eine Sendung mit einem Wert von bis zu 150 Euro, die zuvor steuerfrei war. An ihrer Stelle wurde eine normale Zollgebühr in Höhe von 3 Euro, d. h. etwa 13 Zlotych, eingeführt, die auf jede Warenposition in der Sendung angewendet wird.

Die Einführung der neuen Regeln dürfte eine Antwort auf das Problem der übermäßigen Einfuhr von Waren aus China sein, das in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat und somit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen beeinträchtigt hat.

Der Vertreter der Landesverwaltung Skarbowa, Piotr Juszczyk, wies darauf hin, dass die neuen Vorschriften den unlauteren Wettbewerb verhindern und die Interessen der europäischen Unternehmen schützen sollen. Nach Angaben der Europäischen Kommission hat sich die Zahl der kleinen Sendungen in die EU ab 2022 jährlich verdoppelt.

Die chinesischen E-Commerce-Plattformen, wie Temu, Shein und AliExpress, reagierten rasch auf die Veränderungen. Um die neuen Zollgebühren zu vermeiden, entschieden sie sich für die Übertragung von Waren in europäische Lagerhäuser.

Die neue Zollgebühr ist eine vorübergehende Lösung, die bis zum 1. Juli 2028 in Kraft treten soll. Danach soll das EU-Zolldatensystem (EU Customs Data Hub) eingerichtet werden, das einen Standardsatz von 150 Euro für den ersten Euro des Warenwerts einführt. In der Zwischenzeit ist ab 1. Oktober 2026 eine zusätzliche einheitliche Gebühr für die Handhabung von Sendungen geplant, die von den nationalen Zollbehörden erhoben wird.

In der Praxis können die neuen Vorschriften für Verbraucher auf chinesischen Plattformen teurere Einkäufe bedeuten. Obwohl das Gesetz nicht für die gesamte Lieferung, sondern für jede Warenposition gilt, können die Kosten je nach Kaufart erheblich variieren. Zum Beispiel werden drei identische Baumwollkoszulken eine Warenposition darstellen und eine Gebühr in Höhe von 3 Euro verlangt.

Gleichzeitig arbeitet Temu bereits auf lokaler Basis und verfügt über ein ausgedehntes Netzwerk von Magazinen in Europa, was dazu beitragen kann, den negativen Einfluss der neuen Regeln zu begrenzen.

Auf dem E-Commerce-Markt hat die europäische Branche hart gekämpft, um die Konkurrenz mit chinesischen Plattformen, die von breiten staatlichen Subventionen profitieren und nicht einer Reihe von strengen EU-Normen entsprechen müssen, auszugleichen. Chinesische Verkäufer, die eine Vermittlungsplattform nutzen, können die Kosten durch ein System von Zuschüssen und Präferenzen der Behörden senken. Es ist daher nicht klar, ob chinesische Verkäufer die Preise nach Kosten ausgleichen können oder ob ein Ausgleichsmechanismus besteht.

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

Rzeczpospolita logoRzeczpospolitaUnabhängigMittevor 4 Tagen
Keine Kleingeldkäufe mehr bei Temu, Shein und Aliexpress.

The Polish newspaper Rzeczpospolita reports that starting July 1, 2026, new EU regulations will end the duty-free status for small-value packages imported into the European Union, up to €150. Under these rules, each item within a package will be subject to a customs fee of 3 euros (approximately 13 PLN), which could make purchases from platforms like Temu, Shein, and AliExpress more expensive. The change aims to prevent unfair competition by reducing the influx of cheap goods from China and protecting European businesses. The EU argues that previous exemptions were misused through undervaluation and artificial splitting of shipments, leading to a significant increase in such imports—over 4.6 billion packages in 2024, with 91% coming from China. While the new fees may not fully curb the flow of low-cost products, they represent part of broader efforts to strengthen the EU’s trade policies.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents the EU regulation as a balanced policy decision aimed at addressing market distortions caused by Chinese e-commerce platforms. It cites official sources such as the European Commission and the Polish National Tax Administration, providing factual data without overtly criticizing

Polsat News logoPolsat NewsUnabhängigMittevor 4 Tagen
Die EU sollte ab Juli billige Pakete aus China abschneiden.

Seit Juli 2024 gilt die Verordnung 2026/382 des Rates der Europäischen Union, die Zollabgaben für Pakete im Wert von bis zu 150 EUR vorsieht. Stattdessen wurde eine normale Zollgebühr in Höhe von 3 EUR (ca. 13 PLN) für jede Warenposition eingeführt, was bedeutet, dass die Kosten je nach Menge der Produkte in einem Land variieren können.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält faktische Informationen über die Veränderungen im System der Zölle in der Europäischen Union und die Reaktionen der Unternehmen auf den elektronischen Handel, ohne eine eindeutige Seitenseite.

Rzeczpospolita logoRzeczpospolitaUnabhängigMittevor 4 Tagen
Das Ende der billigen Einkäufe aus China.

Der Artikel behandelt neue Vorschriften in Polen, die ab dem 1. Juli in Kraft treten und eine Gebühr für Pakete von außerhalb der EU einführen. Zuvor waren Sendungen im Wert von weniger als 150 Euro zollfrei, was zu einem Anstieg der kostengünstigen Importe führte, hauptsächlich aus China über Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress. Das neue System ersetzt dies durch eine Pauschalgebühr von drei Euro pro Paket, aber es gibt Bedenken, dass chinesische Verkäufer diese Regeln umgehen können, indem sie europäische Lagerhäuser nutzen, wodurch die Gebühren effektiv verschwinden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Perspektiven - Kritik an chinesischen Plattformen als auch die Herausforderungen, denen sich die polnischen E-Commerce-Unternehmen gegenübersehen - ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.

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