Nach drei Monaten Verkehrsstörungen auf der steirischen Autobahn zwischen Dramlje und Slovenske Konjice sind die Bedingungen endlich wieder normal. Nach Berichten von Dnevnik hat Dars die Reparaturarbeiten abgeschlossen, wobei die derzeitigen Verkehrsbeschränkungen bis zum 31. August enden sollen. Die Autobahn wird bis zum 1. September in beide Richtungen mit zwei Fahrspuren pro Richtung vollständig wiedereröffnet. Damit endet die langwierige Staus, die die Fahrer zwischen Maribor und Ljubljana betroffen hat. Das am 8. Juni begonnene Projekt tritt in die Endphase ein. Die meisten Bauarbeiten auf der Strecke, einschließlich Brücken und Tunnel, sind bereits abgeschlossen.
Die derzeitigen Bemühungen konzentrieren sich hauptsächlich auf den Abschluss von Aufgaben wie die Installation von Verkehrsausrüstung, die Fertigstellung von elektrischen Installationen und die Einrichtung von Tunnelsystemen. Bis Ende August sollten alle notwendigen Messungen und grundlegenden Tests für eine sichere Wiedereröffnung abgeschlossen sein. Anfangs wird der Verkehr in Richtung Ljubljana aufgrund der noch vorhandenen niedrigen Sicherheitsbarriere auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt, die die Hauptspur von der Überholspur trennt und die notwendige Umleitung ermöglicht.
Dars hat gewarnt, dass es noch gelegentliche Schließungen Ende September aufgrund von Tests und Abschlussarbeiten geben könnte. Diese werden jedoch hauptsächlich an Wochenenden stattfinden, wenn der Verkehr leichter ist. Trotz des Fortschritts bleiben einige Abschnitte der Autobahn vorübergehend geschlossen.
Diese Systeme werden an mehreren Schlüsselpositionen installiert, darunter in der Nähe der Trojan-Tunnel in Richtung Maribor, entlang des Hochlandshangs in Richtung Nova Gorica, zwischen den Ljubljana Brod- und Vodice-Ausgängen in Richtung Kranj und zwischen den Logatec- und Vrhnika-Ausgängen in Richtung Ljubljana.
Der Auftragnehmer Intermatic, der im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ausgewählt wurde, wurde wegen der Verzögerung mit Strafen belegt. Gemäß dem Vertrag wird Intermatic eine tägliche Geldstrafe in Höhe von 1.059 € auferlegt, bis die Gesamtsteuer 10% des ursprünglich auf 530.000 € inklusive Mehrwertsteuer geschätzten Auftragswertes nicht übersteigt. Ob diese Strafen vollstreckt werden, bleibt unklar, obwohl die endgültige Abrechnung nach der Übergabe des Systems erfolgen wird. Die Kosten des Projekts sind ebenfalls leicht gestiegen. 6 Millionen vor Steuern im Mai, die Gesamtzahl übersteigt nun 64 Millionen €. Zusätzliche Kosten entstanden durch unvorhergesehene Standortbedingungen und Anpassungen an einzelne Projektlösungen. 4 Millionen ohne Mehrwertsteuer.
Die größten Verzögerungen traten in den Morgen- und Nachmittagsstunden auf, was zu einer erheblichen Verlängerung der Reisezeiten führte, insbesondere für schwere Fahrzeuge. Bei unerwarteten Zwischenfällen wie Unfällen könnten sich die Reisezeiten noch weiter verlängern.
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