Die Kölner Zeitung Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, dass gegen etwa 2100 ausländische Staatsbürger aus dem Irak und den westlichen Balkanländern, die nach Anweisung Deutschland verlassen müssen, über 12.000 Ermittlungen laufen. Diese Fälle beinhalten Straftaten von Gewalt und sexuellen Übergriffen bis hin zu geringfügigen Straftaten wie Verkehrsverstößen und Unordentlichem Verhalten. Die Daten stammen von der Polizei Nordrhein-Westfalen und konzentrieren sich auf zwei Einwanderungszentren in Unna und Coesfeld. Der Bericht betont die Besorgnis, dass die Kölner Behörden die Abschiebung bestimmter Personen absichtlich verzögern oder verhindern.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Situation als ein Versagen der lokalen Behörden, die Abschiebungsbefehle durchzusetzen, was darauf hindeutet, dass sie die Integration der Einhaltung der Bundespolitik vorziehen.




