Die europäischen Landwirtschaftsorganisationen Copa und Cogeca haben die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen davor gewarnt, dass ihre Politik die Zukunft der europäischen Landwirtschaft und des europäischen Projekts selbst bedroht. Sie argumentieren, dass Länder wie die Vereinigten Staaten, China und Russland die Landwirtschaft für die nationale Sicherheit und Ernährungshoheit als wesentlich ansehen, die EU sie jedoch als Belastung betrachtet. Die Organisationen kritisieren die von der Kommission vorgeschlagene Reduzierung der landwirtschaftlichen Finanzierung und ihre Umstellung auf die Verteilung von Ressourcen durch nationale und regionale Partnerschaften, die ihrer Meinung nach die einheitliche Rolle der EU-Landwirtschaftspolitik untergräbt. Sie betonen, dass eine starke, wettbewerbsfähige und widerstandsfähige europäische Landwirtschaft entscheidend für die Gewährleistung der Ernährungssicherheit inmitten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Energiekosten und geopolitischen Spannungen ist. Vor den bevorstehenden Verhandlungen über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik und des mehrjährigen Finanzrahmens warnen Copa und Cogeca, dass die derzeitige Annäherung das Risiko birgt, die Fähigkeit Europas zur Erhaltung der Ernährungsunabhängigkeit zu schwächen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht kritisiert den Ansatz der Europäischen Kommission in der Landwirtschaft und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung der europäischen Landwirtschaft aus Gründen der nationalen Sicherheit und Souveränität.

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