Der Artikel berichtet über die zunehmende Bedrohung der Trinkwasserversorgung Deutschlands durch verlängerte Dürren und Rekordhitzewellen. In München haben die Behörden Beschränkungen für die Bewässerung von Gärten und das Befüllen von Pools zur Wassersparnis eingeführt. Experten warnen, dass diese Bedingungen in ganz Deutschland zur neuen Normalität werden könnten, wobei sie ähnliche Situationen in anderen Ländern anführen, in denen die Wasserversorgung nicht 24 Stunden am Tag gewährleistet ist. Die ältere Infrastruktur, die vor über einem Jahrhundert errichtet wurde, kämpft gegen steigende Temperaturen und erhöhten Wasserbedarf. Eine Umfrage unter Wasserversorgern weist auf erhebliche Bedenken hinsichtlich der Aufrechterhaltung einer zuverlässigen Wasserversorgung mit den aktuellen Systemen hin, wobei fast 20% der Meinung sind, dass dies "kaum" oder "überhaupt nicht" möglich ist. Die Investitionsanforderungen für die Anpassung an den Klimawandel werden auf bis zu 120 Milliarden Euro geschätzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über das Thema, der sich aus Expertenmeinungen, Daten aus Umfragen und Prognosen auf der Grundlage wissenschaftlicher Studien zusammensetzt.






