Bengaluru/Mumbai: Die Behörden in Karnataka und Maharashtra haben die Inspektionen zur Lebensmittelsicherheit verstärkt und alarmierende Verstöße in Restaurants, Lagerhallen und Kantinen in beiden Städten aufgedeckt. Bei den jüngsten Razzien wurden veraltete Milchprodukte, verfaultes Fleisch, Pilz-infiziertes Gemüse, kontaminiertes Kochöl und unhygienische Lagerbedingungen aufgedeckt, was Bedenken über die Integrität der gesamten Lebensmittelversorgungskette auslöste.
In Bengaluru startete die staatliche Behörde für Lebensmittelsicherheit und Arzneimittel (FSDA) eine umfangreiche Operation gegen 60 Drei- und Fünf-Sterne-Hotels, bei der 1.089 Kilogramm Lebensmittel und verwandte Produkte beschlagnahmt wurden. Unter den beschlagnahmten Gegenständen waren 105 Kilogramm abgelaufenes Lebensmittel, 32 Liter Milch, 50 Kilogramm Hühner und erhebliche Mengen an verrottetem Gemüse. Die Inspektoren dokumentierten auch unhygienische Lagerungspraktiken, Pilzkontamination und unsachgemäße Trennung von vegetarischen und nicht vegetarischen Lebensmitteln. Diese Ergebnisse unterstrichen, dass die Lebensmittelsicherheit weit über den Kochprozess hinausgeht und mit dem Zustand der Rohstoffe in die Küche beginnt.
Die Inspektionen zeigten kritische Lücken in der Art und Weise, wie Lebensmittel empfangen, gekennzeichnet und gelagert werden. Beamte stellten fest, dass die tägliche Lieferung großer Mengen an Fleisch, Milchprodukten und Gemüse robuste Systeme wie Temperaturüberwachung, Datumsbeschriftung und Lagerrotation erfordert, um Verderbnis zu verhindern. Viele Betriebe haben diese Maßnahmen jedoch nicht effektiv umgesetzt. In Mumbai fanden ähnliche Durchsetzungsmaßnahmen statt, wobei die Maharashtra Food and Drug Administration (FDA) 10 Lebensmittelbetriebe über drei Tage hinweg inspizierte und vier Lizenzen für schwere Verstöße aussetzte.
In Mumbai hat die FDA kürzlich eine Lebensmittellizenz für ein Lagerhaus in Malad West ausgesetzt, nachdem sie Schabenbefall und unhygienische Bedingungen entdeckt hatte. Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Anerkennung, dass die Lebensmittelsicherheitskette nicht nur Restaurants und Hotels, sondern auch Lagerhäuser, Liefernetzwerke und andere Back-End-Operationen umfasst.
Das Muster der Verstöße, das mehrere Stufen der Lieferkette umfasst, deutet auf eine breitere Herausforderung bei der Gewährleistung der konsequenten Einhaltung der Sicherheitsprotokolle hin. In Bengaluru entdeckten die FSDA-Inspektionen der Indira-Kantinen, einer von der Regierung geführten Initiative, die subventionierte Mahlzeiten bereitstellt, zusätzliche Verstöße. In der Zweigstelle von Gottigere versiegelten die Beamten das Lager wegen unhygienischen Umgangs- und Lagerungszuständen.
Die Inspektionen in den Kantinen von Indira folgten früheren Razzien in fünf Hotels in Bengaluru, in denen die Behörden mehr als 132 Kilogramm verderbtes Essen, darunter Hühnerfleisch, Rindfleisch, Ente, Fisch und Gemüse wie grüne Erbsen, Pilze und Kartoffeln, beschlagnahmten.
Die betroffenen Hotels waren das Hotel Sky in UB City, das Royal Chain Hotel, die Madras Kitchen, das Tescon Hotel und das Senchez Hotel. Diese Vorfälle haben eine erneute Prüfung der Lebensmittelsicherheitspraktiken im gesamten Gastgewerbe veranlasst. Während die Durchsetzung fortgesetzt wird, liegt der Fokus weiterhin auf der Identifizierung und Behebung von Schwachstellen in der gesamten Lebensmittelversorgungskette. Mit zunehmendem Schwerpunkt auf Transparenz und Rechenschaftspflicht arbeiten die Aufsichtsbehörden daran, sicherzustellen, dass Lebensmittel die Kunden in einem sicheren und hygienischen Zustand erreichen.
Die laufenden Ermittlungen und Gerichtsverfahren spiegeln die Verpflichtung wider, die Verletzer zur Rechenschaft zu ziehen und die Standards zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu verstärken.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden