Der Dokumentarfilm "Was haben wir gelacht" untersucht vergangene Fernsehmomente, um den historischen Medienchauvinismus und veraltete moralische Standards zu kritisieren. Er hebt Beispiele wie das Verhalten von Thomas Gottschalk in einer Show von 1996 hervor, in der er Dominanz gegenüber weiblichen Gästen zeigte, und andere Fälle von Geschlechterunempfindlichkeit in Werbung und Programmierung. Der Film argumentiert, dass moderne Zuschauer diese Momente zwar durch die heutige ethische Linse beurteilen, aber nicht erkennen, dass Menschen der Vergangenheit andere Werte hatten. Der Autor betont, dass vergangene Moral Praktiken wie Sklaverei oder Gewalt nicht entschuldigen kann, die Geschichte jedoch nicht nach heutigen Standards beurteilt werden sollte. Das Stück kritisiert die Tendenz, alte Normen als rückständig zu betrachten, anerkennt aber, dass das Verständnis für den Kontext der Zeit Empathie erfordert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt historische moralische Standards als veraltet und kritisiert vergangene Geschlechterunempfindlichkeit, die sich an fortschrittliche Werte orientiert.






