Die deutsche Medien-Regulierungsbehörde, die Kommission für Lizenzierung und Aufsicht (ZAK), hat gegen die Suchmaschinenanbieter Google und Perplexity in Bezug auf ihre durch künstliche Intelligenz (KI) erzeugten Inhalte formelle Entscheidungen erlassen. Die Entscheidungen besagen, dass KI-gestützte Zusammenfassungen und Chatbots wie Google's AI Overviews und Perplexity's Chatbot als Inhalteanbieter und nicht als neutrale Informationsvermittler fungieren. Diese Klassifizierung löst Verpflichtungen nach dem deutschen Mediengesetz aus, einschließlich der Anforderungen, Transparenz und Fairness bei der Präsentation von Inhalten Dritter zu gewährleisten. Die ZAK argumentiert, dass Google's AI Overviews algorithmisch erzeugte Zusammenfassungen gegenüber traditionellen Listen von Links priorisieren, was journalistische Angebote potenziell beeinträchtigt. Ebenso integriert Perplexity externe Inhalte in seine Antworten, die den Regulierungsbehörden die Rolle eines Vermittlers verleihen. Beide Medienunternehmen haben das Recht, diese Entscheidungen zu veröffentlichen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der von der ZAK gegen Google und Perplexity ergriffenen Regulierungsmaßnahmen unter Berufung auf rechtliche Argumente und wissenschaftliche Forschung.






