Die kenianische Polizei verwendete Tränengas, um Demonstranten in Nairobi zu zerstreuen, die gegen eine 28%ige Erhöhung der Einfuhrzölle demonstrierten, die von der kenianischen Einkommensbehörde verhängt wurde. Die neue Verordnung erhöht den Mindestzollwert für Container, was sich auf Kleinhändler und Importeure auswirkt. Die Demonstranten argumentieren, dass die Politik die Kosten erhöht, kleine Unternehmen schadet und den finanziellen Druck wie steigende Mieten und Kreditbelastungen verschärft. Geschäftsvertreter beschrieben die Proteste als friedlich und betonten ihren Kampf um das wirtschaftliche Überleben. Die Regierung behauptet, dass die Zollerhöhung dazu bestimmt ist, die Unterdeklaration von Importen zu verhindern und legitime Unternehmen zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: die Rechtfertigung der Regierung für die Politik und die Sorgen der Demonstranten über wirtschaftliche Schwierigkeiten.



