Ein kasachisches Gericht verurteilte 27 Personen, die an einem organisierten Betrug beteiligt waren, zu Haftstrafen von sechs bis acht Jahren. Die Gruppe hat angeblich zwischen 2016 und 2021 6,4 Millionen US-Dollar an öffentlichen Mitteln durch ein gefälschtes Agrarkreditprogramm gestohlen. Sie schufen fiktive Farmen, reichten falsche Anträge auf Viehzuchtzuschüsse ein, sicherten sich 24 Scheinkredite und verpfändeten 54 nicht vorhandene Vermögenswerte als Sicherheit. Das Programm zielte auf staatliche Gelder, die für eine Agrarwirtschaftsinitiative bestimmt waren, die von der Agrarian Credit Corporation JSC, einem staatlich unterstützten Kreditgeber, verwaltet wurde. Die Behörden beschlagnahmten den Angeklagten erhebliche Vermögenswerte, darunter neun Häuser, 10 Grundstücke, zwei Wohnungen, vier gewerbliche Immobilien und vier Fahrzeuge.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen sachlichen Bericht über einen Strafprozess im Zusammenhang mit Korruption und Betrug im Agrarsektor dar, ohne offen eine politische Ideologie zu bevorzugen.






