Am 9. August 2026 behauptete Panun Kashmir, eine prominente Interessengruppe für Kashmiri Pandits, dass eine Mitteilung vom 7. August 2026, die dem United Liberation Council zugeschrieben wird, spezifische Bedrohungen für Einzelpersonen innerhalb der Gemeinschaft enthielt. Die Nachricht enthielt angeblich persönliche Details wie Telefonnummern, Standorte und Arbeitsplätze mehrerer Pandit-Mitarbeiter, die in Regierungsbehörden arbeiten.
Diese Enthüllung hat zu einer weit verbreiteten Besorgnis in der Gemeinschaft geführt, was dazu führte, dass zahlreiche Personen unbezahlte Urlaub von ihren Ämtern nahmen. Laut Agnishekhar, dem Konvokator von Panun Kaschmir, stellt die Art der Bedrohungen eine signifikante Eskalation dar. Er betonte, dass die Kommunikation über die allgemeine Einschüchterung hinausging, indem bestimmte Personen als potenzielle Ziele identifiziert wurden. Agnishekhar forderte den Lieutenant Governor Manoj Sinha auf, eine umfassende Bedrohungsbeurteilung für die in dem Brief genannten Personen und ihre Familien einzuleiten.
Die Organisation forderte auch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für die identifizierten und eine Neubewertung der Sicherheitsprotokolle für kaschmirische Pandit-Mitarbeiter, die in sensiblen Regierungsrollen arbeiten. Die Situation hat die Befürchtungen nach den jüngsten gezielten Morden in Süd-Kashmir verstärkt. In den letzten 20 Tagen führten zwei Vorfälle zum Tod eines Polizisten und zweier nicht-lokaler Arbeiter.
Parallel dazu führte die Polizei von Jammu und Kaschmir koordinierte Durchsuchungen an 26 Orten in Sopore, Nord-Kaschmir, durch, als Teil der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Gesetz zur Verhinderung rechtswidriger Aktivitäten (UAPA). Die Operationen zielten auf Räumlichkeiten ab, die mit der Jamaat-e-Islami (JeI), einer verbotenen sozio-religiösen Organisation, verbunden sind. Die Behörden haben während dieser Durchsuchungen belastende Dokumente, Literatur und elektronische Geräte gefunden, die derzeit analysiert werden, um weitere Verbindungen zur Organisation aufzudecken.
Der Fall, der ursprünglich 1990 in der Polizeistation Dooru in Anantnag registriert wurde, ist inmitten der jüngsten Ermittlungsbemühungen der staatlichen Ermittlungsagentur (SIA) Kaschmir wieder aufgetaucht. Durchsuchungen an neun Orten in ganz Jammu und Kaschmir zielen darauf ab, neue Beweise und zuvor unbekannte Informationen rund um den tragischen Vorfall aufzudecken. Dieser Fall markiert einen entscheidenden Moment in der Geschichte Kaschmirs und hebt die tiefgreifenden Auswirkungen der Gewalt auf das Leben von Einzelpersonen und das kollektive Gedächtnis hervor.
Die Agentur reichte kürzlich ein detailliertes Anklageformular vor einem speziellen Gericht der Nationalen Ermittlungsbehörde (NIA) in Srinagar ein, in dem der ehemalige Anführer der Befreiungsfront für Jammu und Kaschmir, Yasin Malik, in die Entführung und den anschließenden Tod von Bhat verwickelt war.
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