Der neue Chef von Kärnten, Daniel Fellner von der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ), spricht in einem Interview mit "Heute" über seine Politik. Fellner betont die Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit, die Erreichbarkeit von Wohnungen und die Erhöhung der medizinischen Studienplätze. Auf die Frage nach der Bekämpfung von Inflation und steigenden Kosten hebt er Bereiche hervor, in denen die Region direkten Einfluss ausüben kann, wie die Gewährleistung von bezahlbaren Gemeinschaftswohnungen und die Unterstützung von Familien durch Initiativen wie die Kärntner Familienkarte. Er führt auch eine neue Freiwilligenkarte ein, die an teilnehmenden Unternehmen Rabatte als Anerkennung für unbezahlte Arbeit bietet. Zu den von Bundeskanzler Christian Stocker vorgeschlagenen Gesundheitsreformen lehnt Fellner alle Änderungen ab, die die regionale Versorgung verschlechtern würden, unterstützt aber die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern zur Verbesserung der Effizienz und Modernisierung der medizinischen Dienstleistungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion der politischen Vorschläge und Antworten von Daniel Fellner, dem Führer des Kärntner Staates.




