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Kampf um Österreichs Lotterien, auch Franzosen wollen mitbieten
Austria🏛️ Politikgestern

Kampf um Österreichs Lotterien, auch Franzosen wollen mitbieten

The article discusses the competition among international lottery companies for the renewal of Austria's lottery license, which is set to expire in September 2027. French lottery giant FDJ United has expressed interest in entering the Austrian market and is preparing to form a consortium with local partners from banking, IT, and retail sectors. The company aims to increase player numbers and revenue while emphasizing player protection. FDJ already operates in Austria and plans to retain majority ownership in any joint venture. It also considers applying for online lottery licenses but remains undecided. Meanwhile, British-American company Brightstar is also vying for the contract. The current state-owned lottery company, owned by Casinos Austria and partially controlled by Czech firm Allwyn, faces competition from these international players. The proposed new gambling law restricts online lottery sales to the licensed operator.

In den letzten Tagen hat sich ein neues Interesse am Glücksspielmarkt Österreichs abgezeichnet, insbesondere im Bereich der Lotterien. Der französische Anbieter FDJ United hat seine Ambitionen, in Österreich tätig zu werden, offiziell bekanntgegeben. Dies folgt auf die Ankündigung von Brightstar, einem US-konzernten Unternehmen, das ebenfalls daran arbeitet, eine Partnerschaft mit österreichischen Unternehmen einzugehen. Zudem wird die Izi Group aus Malta als möglicher Kandidat erwähnt, der sich für eine Beteiligung an der Vergabe der Lotterien-Lizenz interessiert zeigt.

Die Österreichischen Lotterien, ein Teil der Casinos Austria, planen, ihre aktuelle Konzession für das Onlineglücksspiel zu verlängern, während sie gleichzeitig die Konzession für die traditionellen Lotterien behalten möchte. Die ursprünglich bis Ende 2027 gültige Konzession wurde vorübergehend verlängert, bis die neue Ausschreibung abgeschlossen ist. Dies ermöglicht den aktuellen Anbietern, sich auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten, ohne sofort auf den Markt verzichten zu müssen.

FDJ United, ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in 13 Ländern, ist spezialisiert auf Lotterien, Onlineglücksspiele und Wetten. Das Unternehmen berichtet von einem durchschnittlichen Wachstum von 4,9 Prozent bei Lotterieeinsätzen und einem Anstieg des Online-Anteils um 13 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre. Diese Zahlen spiegeln die zunehmende Bedeutung des Online-Glücksspiels wider, was besonders für internationale Anbieter von Interesse ist. FDJ United plant, eine Gesellschaft in Österreich zu gründen und im Konsortium die Mehrheit zu besitzen. Potenzielle Partner sollen aus dem Bankensektor, der IT-Branche und dem Einzelhandel stammen.

Giovanna D’Esposito, Chief Officer International Lottery von FDJ United, betonte, dass das Unternehmen bereits seit längerer Zeit auf die Gelegenheit wartet, in Österreich tätig zu werden. Sie betonte zudem, dass ein fair und transparentes Verfahren entscheidend sei, um Vertrauen zu gewinnen. Zwar ist die Teilnahme an der Ausschreibung für die auslaufende Lotto-Konzession noch nicht endgültig festgelegt, doch die Vorbereitungen sind bereits im Gange. D’Esposito glaubt, dass FDJ United mit seiner langjährigen Erfahrung im Lotto-Geschäft sowohl die Umsätze als auch die Steuerleistung in Österreich steigern und gleichzeitig die Anzahl der Spieler erhöhen kann.

Zudem möchte FDJ United das Online-Lotto fördern, da das traditionelle Spiel laut D’Esposito bei jungen Kunden zu passiv sei. In Österreich spielen nur 40 Prozent der Bevölkerung Lotto, während in Frankreich jeder zweite und in Irland sogar 72 Prozent der Bevölkerung dies tun. FDJ United, das 1933 gegründet wurde, ist Mitglied der Euromillionen und verwaltet 2023 die Lotteries Ireland. Mit einer globalen Präsenz und einer starken Marktposition in Frankreich und Irland, wo es 34 Millionen Spieler und 34.000 Vertriebspartner hat, ist FDJ United der weltweit fünftgrößte Lotto-Anbieter. Der französische Staat hält 21 Prozent der Anteile, während Veteranen-Vereinigungen 16 Prozent besitzen. Fast drei Viertel des Bruttospielertrags kommen aus dem Lotto.

Die heimischen Lotterien, eine Tochter der Casinos Austria, sind mit einem Bilanzgewinn von knapp 159 Millionen Euro im Jahr 2025 die Cash-Cow der Glücksspielgruppe. Die Mehrheit der Anteile gehört dem tschechischen Allwyn-Konzern, einem Unternehmen des Milliardärs Karel Komarek. Brightstar, das als international führendes Unternehmen gilt, plant, mit Vertriebs- und Medienpartnern ins Rennen zu gehen. Im Entwurf des neuen Glücksspielgesetzes ist der Online-Vertrieb von Lottoprodukten weiterhin nur dem Lotto-Konzessionär vorbehalten. Die Zukunft des Glücksspielmarktes in Österreich bleibt also ungewiss, doch die Bewegungen zeigen, dass der Wettbewerb intensiver wird.

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2 Berichte

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Kampf um Österreichs Lotterien, auch Franzosen wollen mitbieten

The article discusses the competition among international lottery companies for the renewal of Austria's lottery license, which is set to expire in September 2027. French lottery giant FDJ United has expressed interest in entering the Austrian market and is preparing to form a consortium with local partners from banking, IT, and retail sectors. The company aims to increase player numbers and revenue while emphasizing player protection. FDJ already operates in Austria and plans to retain majority ownership in any joint venture. It also considers applying for online lottery licenses but remains undecided. Meanwhile, British-American company Brightstar is also vying for the contract. The current state-owned lottery company, owned by Casinos Austria and partially controlled by Czech firm Allwyn, faces competition from these international players. The proposed new gambling law restricts online lottery sales to the licensed operator.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents information about the competitive bidding process for a national lottery license without overtly favoring any particular company or political stance. While the subject involves significant economic and regulatory implications, the framing remains neutral, focusing on factual and

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): This article includes direct quotes from FDJ United’s representative, providing more detailed and verified information. It accurately reports FDJ’s intentions and strategies. The tone is slightly promotional but still maintains a reasonable level of neutrality.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 80gestern
Weiterer Anbieter bemüht sich um Lotterielizenz

Der Artikel berichtet über den laufenden Wettbewerb zwischen Anbietern, die eine neue Lotterielizenz in Österreich anstreben. Firmen wie Brightstar und der französische Betreiber FDJ United wetteifern um die Chance. FDJ United ist in 13 Märkten tätig und hebt Wachstumsraten bei Lotteriewetten hervor und verweist auf eine Zunahme der Online-Beteiligung. Brightstar wollte zunächst mit der österreichischen Post zusammenarbeiten, zog sich jedoch zurück, während die maltesische Izi-Gruppe auch als potenzieller Kandidat gilt. Die österreichischen Lotterien zielen darauf ab, sowohl eine Online-Glücksspiellizenz zu erhalten als auch ihre bestehende Lotterielizenz zu behalten, die vorübergehend bis zum Abschluss des Ausschreibungsverfahrens verlängert wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel informiert über das Angebotsprozess für eine Lizenz für eine Lotterie, ohne offen irgendeinen bestimmten Anbieter oder eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): The article provides factual information about FDJ United and Brightstar entering the Austrian lottery market. It mentions FDJ’s growth rates and their interest in obtaining a license. However, some details like the exact nature of Brightstar’s partnership attempts are less specific. The tone remain

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