Kalonzo Musyoka, Vorsitzender der Wiper Patriotic Front Party, kritisierte den Nationalen Polizeidienst für seine schweren Taktiken während der 36. Saba Saba-Tag-Gedenkfeiern in Kenia. Er beschuldigte die Polizei, übermäßige Gewalt angewandt zu haben, einschließlich Straßensperren und der Inhaftierung von Zivilisten in unmarkierten Fahrzeugen, was seiner Meinung nach gegen die verfassungsmäßigen Rechte auf Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und friedlichen Protest verstoßen habe. Kalonzo behauptete, dass einige Polizisten offenbar mit kriminellen Elementen zusammengearbeitet hätten und es versäumt hätten, die Bürger bei Vorfällen wie dem Angriff auf das Linda Mwananchi-Team zu schützen. Er forderte die Freilassung der während der Proteste verhafteten Personen und betonte, dass friedlicher Protest ein verfassungsmäßiges Recht ist, das nach Artikel 37 der kenianischen Verfassung geschützt wird.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Aktionen der Polizei als unterdrückerisch und in Übereinstimmung mit einem Regime, das "seine eigene Bevölkerung fürchtet", kritisiert die Regierung für politische Intoleranz und fordert die Freilassung der Demonstranten.



