Die Zahl der Rentner in Slowenien wird laut Daten des Pensions- und Invaliditätsversicherungsfonds in den nächsten zwei Jahrzehnten deutlich steigen. 5 Beitragszahler, ein Verhältnis, das sich bis 2040 voraussichtlich dramatisch verändern wird. Die Europäische Kommission schätzt, dass es in diesem Jahr etwa 84.000 mehr Rentner als Beitragszahler in Slowenien geben wird, mit rund 54.000 weniger Beschäftigten im Vergleich zu 2022.
Das öffentliche Rentensystem wird die Grundlage der Rentensicherheit bleiben, aber die Aufrechterhaltung eines Lebensstils, der mit den Arbeitsjahren vergleichbar ist, wird zunehmend von individuellen Handlungen abhängen. Eine Schlüsseloption ist die freiwillige zusätzliche Rentenversicherung (PDPZ). Viele sehen dies immer noch als zusätzliche Kosten an, doch stellt es eine strategische finanzielle Entscheidung dar, die langfristige Ersparnisse mit steuerlichen Anreizen ermöglicht. Auch Arbeitgeber profitieren, da PDPZ einen wirksamen Anreiz für die Arbeitnehmer bietet. Die Erweiterung der zusätzlichen Rentenersparnisse hat breitere Auswirkungen über die persönliche Finanzierung hinaus.
Die Pensionsfonds spielen eine entscheidende Rolle auf den Finanzmärkten und tragen wesentlich zur Nachfrage nach Finanzinstrumenten bei. Ihre Investitionen helfen, die Märkte zu stabilisieren und Wachstumschancen zu schaffen. In Slowenien und Kroatien stimuliert die Stärkung der Pensionsfonds die Entwicklung der Finanzmärkte weiter. Es besteht ein weit verbreitetes Missverständnis, dass freiwillige Pensionsersparnisse lediglich eine zusätzliche Ausgabe sind.
Die freiwillige zusätzliche Rentenversicherung ist eine der wenigen Methoden des langfristigen Sparens, bei der der Einzelne nicht allein für Beiträge verantwortlich ist. Der Staat fördert solche Ersparnisse durch steuerliche Vorteile, und die Mittel wachsen kontinuierlich auf den Finanzmärkten.
Die tatsächlichen Kosten für monatliche Beiträge sind aufgrund dieser Vorteile geringer, als es auf den ersten Blick scheint. Für eine finanziell gesicherte Zukunft spielt es nicht nur eine Rolle, wie viel wir sparen, sondern vor allem, wann wir anfangen. Ein praktisches Beispiel veranschaulicht, wie dies funktioniert. Žiga, 32 Jahre alt, verdient ein durchschnittliches Bruttogehalt von 2.678 € pro Monat. Wenn er 100 € pro Monat oder 1.200 € pro Jahr in einen freiwilligen zusätzlichen Pensionsfonds einzahlt, könnte er etwa 312 € an Steuererstattungen erhalten. Dies bedeutet, dass seine tatsächlichen monatlichen Kosten für das Sparen etwa 74 € betragen.
Nach Berücksichtigung der steuerlichen Vorteile wären seine tatsächlichen Kosten etwa 31.080 €. Basierend auf den bei der Berechnung verwendeten Annahmen hätte er nach der Pensionierung Zugang zu rund 159.000 € an angesammelten Mitteln. Personen, die daran interessiert sind, ihre potenziellen steuerlichen Vorteile aus zusätzlichen Pensionsersparnissen zu berechnen, können einen auf der Website der PRVA Pension Company verfügbaren informativen Rechner verwenden. Es dauert nur wenige Minuten, um zu bestimmen, wie viel sie durch diese Methode sparen könnten. Die Zeit ist der kritischste Faktor bei der Pensionsersparnis. Während der eingesparte Betrag wichtig ist, ist der Zeitpunkt des Beginns des Sparens noch entscheidender.
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