Der Artikel berichtet über die geringe Produktivität der Richter an der spezialisierten Einheit des Bezirksgerichts Ljubljana, die komplexe Strafsachen behandelt. Es wird hervorgehoben, dass Richter Mojca Kocjančić, bekannt als "Janković-Gericht", im vergangenen Jahr keine Entscheidungen in diesen Fällen erlassen hat, obwohl er häufig Fälle mit Bürgermeister Zoran Janković behandelt hat. Ebenso hat der Leiter der Einheit, Ciril Keršmanc, in den Jahren 2024 und 2023 weniger als zwei Entscheidungen in solchen Fällen erlassen. Der Artikel stellt fest, dass alle Richter in der Einheit höchste Gehälter (zwischen 7.000 und 8.000 € Brutto pro Monat) erhalten, auch wenn sie keine komplexen Fälle behandeln. Dies hat zu Vorwürfen geführt, eine juristische Elite geschaffen zu haben, die in der Lage ist, komplexe Fälle zu behandeln. Das Gesetz erlaubt es diesen Richtern, als leitende Richter bezahlt zu werden, während sie an spezialisierten Fällen arbeiten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die unterdurchschnittliche Leistung von Richtern in komplexen Fällen als systematisches Problem dar und legt nahe, dass hohe Gehälter dazu verwendet werden, eine privilegierte Justizelite zu schaffen.




