Radio Ognjišče hat sich selbst beschuldigt, das Ziel böswilliger Diskreditierungskampagnen zu sein und behauptet, dass die jüngsten Online-Vorwürfe gegen ihn unbegründet und politisch motiviert sind. Der Sender erklärte, dass diese Vorwürfe, die sich auf seine frühere Programmierung im Zusammenhang mit einem russischen Nachlass konzentrieren, wieder zirkulieren, nachdem die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Freundschaft von Präsidentin Nataša Pirc Musar mit einer russischen Frau mit slowenischer Staatsbürgerschaft gerichtet wurde. Laut Radio Ognjišče deuten die Behauptungen darauf hin, dass der Sender mit bestimmten politischen Kreisen zusammenarbeitet, eine Anklage, die er kategorisch leugnet.
Die Kontroverse begann vor einigen Jahren, als Radio Ognjišče Programme ausstrahlte, die sich auf die kulturelle und historische Bedeutung eines russischen Anwesens konzentrierten. Diese Programme wurden als nichtpolitisch und pädagogisch bezeichnet und zielten darauf ab, das Erbe und die Geschichte des Anwesens hervorzuheben. Nach der russischen Invasion der Ukraine am 24. Februar 2022 beendete der Sender jedoch seine Geschäftskooperation mit dem russischen Anwesen. Trotzdem arbeitete der Sender weiterhin unabhängig und wurde später während der Präsidentschaftskampagne beschuldigt, den damaligen Kandidaten Nataša Pirc Musar unterstützt zu haben.
Als Reaktion darauf stellte Radio Ognjišče klar, dass seine Partnerschaft mit dem russischen Nachlass lange vor Beginn der Präsidentschaftswahlkampagne beendet war. Es wies darauf hin, dass es bis Juni 2022 keine offiziellen Ankündigungen über die Kandidatur von Nataša Pirc Musar gab, und die Wahl fand am 23. Oktober 2022 statt. Der Sender betonte, dass er nicht an Aktionen beteiligt war, die als Unterstützung für ihre Kandidatur interpretiert werden könnten, noch glaubte er, dass er jemals unter politischem Druck gehandelt hatte.
In einer Erklärung, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, lehnte der Sender all diese Vorwürfe entschieden ab und behauptete, dass sie unbegründet seien und Teil laufender Fehlinformationsbemühungen seien. Der Sender äußerte sich enttäuscht über die Persistenz dieser falschen Erzählungen und erklärte, dass sie weiterhin zirkulieren, obwohl sie entlarvt worden seien.
Der Sender betonte auch, dass er sich nicht an Aktivitäten beteiligt hat, die eine Zusammenarbeit mit russischen Einrichtungen oder politischen Gruppen implizieren würden. Inzwischen sind separate Berichte über andere Kontroversen mit Präsidentin Pirc Musar aufgetaucht, darunter Vorwürfe, dass sie einen Rechtsanwalt gesucht hat, der fälschlicherweise über ihre angeblichen russischen Verbindungen aussagen könnte. Diese Behauptungen haben weitere Debatten und Untersuchungen ausgelöst, insbesondere in politischen und medialen Kreisen.
Die Situation spiegelt breitere Spannungen um das Vertrauen in Institutionen und die Rolle der Medien bei der Gestaltung der öffentlichen Wahrnehmung wider.
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