Die slowenische Regierung hat einen forensischen Bericht eines deutschen Strafverfolgungsbüros über Videoaufnahmen veröffentlicht, die auf der Website "Anti Korruption 2026" und der Facebook-Seite "Maske padajo" gepostet wurden. Die Polizei hatte sich zunächst geweigert, den Bericht aufgrund von Bedenken über laufende Strafverfahren öffentlich zu veröffentlichen. Nachdem jedoch ein Medienunternehmen, Tedika Mladina, nach dem Gesetz über den Zugang zu Informationen von öffentlichem Interesse um Zugang ersucht hatte, entschied das Informationsschutzbüro, dass die Polizei Verwaltungsverfahren verletzt hatte, indem sie die Anfrage nicht an die zuständige Behörde weitergeleitet hatte. Die Regierung entschied dann während einer Kabinettssitzung, die Veröffentlichung des Berichts zuzulassen. Der Bericht wurde heute an Medienunternehmen geschickt, wobei die Regierung erklärte, dass sie die ursprüngliche Ablehnung der Polizei außer Kraft gesetzt hatte. Der Bericht enthält Analysen der Videos, erwähnt aber nicht den Einsatz künstlicher Intelligenz bei ihrer Verarbeitung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die rechtlichen und verfahrensrechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des forensischen Berichts.






