Neue Forschungen deuten darauf hin, dass die extremen Hitzewellen, die Europa in den letzten Jahren getroffen haben, weitgehend mit sauberer Luft und nicht mit Kohlendioxidemissionen verbunden sind. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Verringerung der Feinstaubbelastung in der Atmosphäre ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Temperaturen auf dem Kontinent deutlich schneller gestiegen sind als anderswo auf der Welt. Seit den 1980er Jahren hat sich Europa um etwa 2,3 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmt, fast doppelt so viel wie der globale Durchschnitt von rund 1,3 Grad. Diese Diskrepanz hat Experten verwirrt, weil die Erwärmung in Westeuropa die Vorhersagen der Klimamodelle übertroffen hat. Spanische Forscher, die mit dem Met UK Office zusammenarbeiten, behaupten jetzt, dass der Hauptgrund für diesen zusätzlichen Hitzedruck der Rückgang der Aerosolemissionen, winzigen Partikel in der Luft, ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Er diskutiert Umweltpolitiken wie das Montreal-Protokoll, nimmt jedoch keine Haltung zu den Auswirkungen dieser Politik ein. Der Ton bleibt neutral und konzentriert sich auf die Präsentation von Forschungsergebnissen und deren Mechanismen.






