Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) behauptete zunächst, er habe am Morgen eines Stromausfalls im Südwesten Berlins um 8 Uhr Dienstanrufe getätigt, dies wurde jedoch später von der Kanzlei des Senats korrigiert, die erklärte, dass sein erster Anruf um 12:45 Uhr erfolgt sei. Die SPD forderte Konsequenzen und beschuldigte Wegner, während des Stromausfalls falsche Aussagen über seine Arbeit abgegeben zu haben. Der Stromausfall, der durch einen Brandangriff auf eine Seilbrücke verursacht wurde, betraf vier Tage lang bis zu 45.000 Haushalte. Die Kanzlei des Senats lieferte diese Informationen nach einer gerichtlichen Anordnung auf Anfrage des Tagesspiegels.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als ein Versagen der Transparenz und Rechenschaftspflicht durch Wegner und betont die politischen Implikationen seiner falschen Aussagen und die anschließende Gegenreaktion der Oppositionsparteien.






