Ein 35-jähriger Gefangener ist aus dem JVA Duisburg-Hamborn mit einem Metallstäbchen durch das Fenster seiner Zelle geflohen und hat dann mit einem verkürzten Sesselbein die feine Maschengrenze abgerissen. Er kletterte auf das Dach des Gebäudes über seiner Zelle im dritten Stock und wurde von Mitgefangenen und Mitarbeitern mit lauten Geräuschen gehört. Der Mann ist immer noch auf freiem Fuß, und die Polizei sucht nach ihm. Es ist unklar, wie er vom Dach herabgestiegen ist, aber erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass er möglicherweise ein Rohr benutzt hat. Der Vorfall wird nächste Woche im Bundestag von Düsseldorf diskutiert, wo die SPD-Fraktion eine Sondersitzung im Rechtsausschuss beantragt hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet von einer Gefängnisflüchtling und der darauf folgenden polizeilichen Ermittlung, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.

