Ein ehemaliger Straßenbandenführer, Duane 'Keffe D' Davis, wurde wegen Mordes ersten Grades für den 1996-Todesfall des Rappers Tupac Shakur in Las Vegas verurteilt. Die Verurteilung erfolgte nach einem 11-tägigen Prozess, bei dem eine Jury fast drei Stunden lang beraten hat. Davis, 63, droht eine mögliche lebenslange Haft ohne Bewährung. Die Staatsanwälte argumentierten, dass Davis den Angriff aufgrund einer Fehde zwischen seiner Bande, den Southside Compton Crips und rivalisierenden Bandenmitgliedern, die mit Shakur verbunden sind, orchestriert hat. Davis behauptet, der Vorfall sei in seinen Memoiren von 2019 falsch dargestellt worden und dass der Fall auf unbestätigten Berichten basiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Zitate beider Seiten, beschreibt das Gerichtsverfahren objektiv und bevorzugt nicht offen eine Perspektive gegenüber der anderen.



