Die Zahl der zehn bis fünfzehnjährigen Jugendlichen, die in Deutschland Bücher, E-Books oder Hörbücher kaufen, ist laut Daten des Deutschen Buchhandelsverbandes auf der Grundlage von Untersuchungen von YouGov zwischen 2024 und 2025 um etwa dreißig Prozent gesunken. Dieser Rückgang hat Bedenken hinsichtlich der rückläufigen Lesegewohnheiten unter Jugendlichen geweckt. Der Artikel schreibt diesen Trend teilweise der Nutzung sozialer Medien zu, kritisiert aber die Bildungspolitik Deutschlands, weil sie keine weit verbreiteten Alphabetisierungsfähigkeiten gewährleistet, wobei er die IGLU-Studie zitiert, die feststellte, dass ein Viertel der Grundschulabsolventen nicht kompetent lesen kann. Es wird auch die Einstellung des Programms "Lesestart 1-2-3" hervorgehoben, das Säuglingen während der Gesundheitsuntersuchungen Bücher zur Verfügung stellte, um das frühe Lesen zu fördern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Erkenntnisse und kritisiert verschiedene Interessengruppen, darunter Bildungspolitik, Eltern, Verlage und soziale Medien, ohne offen eine bestimmte ideologische Haltung zu bevorzugen.




