Ein Bundesrichter in Virginia entschied, dass Google seine digitalen Werbesysteme ändern muss, aber nicht die Auflösung des Unternehmens anordnete, wie es das US-Justizministerium verlangte. Diese Entscheidung kommt nach früheren Entscheidungen, in denen Google für schuldig befunden wurde, ein illegales Monopol in der digitalen Werbung aufrechtzuerhalten. Die vollständige Stellungnahme des Richters bleibt für 14 Tage versiegelt, während beide Parteien sie überprüfen. Google äußerte sich erleichtert, eine mögliche Auflösung zu vermeiden, mit dem Argument, dass eine solche Maßnahme kleinen Unternehmen schaden würde, die auf seiner Plattform angewiesen sind. Kritiker kritisierten jedoch das Urteil als unzureichend und behaupteten, dass es Google erlauben würde, weiterhin wettbewerbsfeindliches Verhalten zu zeigen. Das Justizministerium hatte zuvor argumentiert, dass Google die Kontrolle über seine Werbetechnologie behalten könnte, um weitere Manipulationen von Algorithmen zu ermöglichen, um sein Monopol aufrechtzuerhalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Entscheidung des Richters als auch die gegensätzlichen Ansichten des Justizministeriums und der Kritiker von Big Tech.




