Das Gericht entschied, dass die Metropolitan Police (Met) wegen ihrer Politik der automatischen Unterbrechung oder Rücknahme von Beförderungen für Personen, die an Fehlverhaltensuntersuchungen beteiligt sind, der indirekten Rassendiskriminierung schuldig ist. Die Entscheidung beruht auf den Erkenntnissen, dass schwarze Offiziere erheblich häufiger solchen Disziplinarmaßnahmen ausgesetzt sind, auch wenn sie letztendlich von Fehlverhalten freigesprochen werden. Diese Politik wirkt sich überproportional auf schwarze Offiziere aus und stellt sie im Vergleich zu ihren weißen Kollegen in einen besonderen Nachteil. Das Urteil folgte einem Fall mit Sergeant Caroline Nku, einer schwarzen Offizierin, deren Beförderung unterbrochen und später widerrufen wurde, nachdem ihr WhatsApp-Konto gehackt wurde, was zu falschen Betrugsvorwürfen führte. Obwohl sie freigesprochen wurde, sah sie beruflichen Rückschlägen gegenüber und musste zu ihrem früheren Rang zurückkehren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen sachlichen Bericht über eine Rechtsentscheidung über institutionellen Rassismus innerhalb der Metropolitan Police dar.




