Der Taifun Dolphin zwang am Sonntag mehr als 1.300 Flüge an den beiden wichtigsten Flughäfen von Shanghai, da die chinesischen Behörden vor der Ankunft des Sturms Notfallmaßnahmen ergriffen hatten. Der Taifun, der früher am Tag den Norden Taiwans traf, brachte starken Regen und starken Wind in die Region, was zu Evakuierungsbefehlen und Reiseunterbrechungen im Osten Chinas führte. Nach Berichten der staatlichen Medien von Shanghai haben die Flughäfen Hongqiao und Pudong etwa 60 Prozent ihrer geplanten Flüge für den Tag abgesagt, was sowohl inländische als auch internationale Routen beeinträchtigt hat.
Die Stornierung war Teil der umfassenderen Vorbereitungen auf die möglichen Auswirkungen des Sturms, der voraussichtlich am Sonntag in der Provinz Zhejiang und im Norden von Fujian ankommen wird. Der Taifun erreichte seine maximale Intensität am frühen Sonntag mit maximalen anhaltenden Winden von rund 162 Kilometern pro Stunde (101 Meilen pro Stunde).
In der Stadt Taizhou in Zhejiang wurden am Samstagabend fast 390.000 Menschen aus gefährdeten Zonen umgesiedelt, während in Hochrisikogebieten von Shanghai zusätzliche Evakuierungen stattfanden und mehr als 30.000 Einwohner an sicherere Orte verlegt wurden. Die Behörden in der Provinz Zhejiang stoppten auch den wasserbezogenen Transport, setzten Fährverbindungen und Kreuzfahrtdienste aus, als sich der Taifun näherte. Diese Vorsichtsmaßnahmen folgten ähnlichen Maßnahmen, die bei früheren Stürmen ergriffen wurden, um das Unfallrisiko zu minimieren und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Der Weg des Sturms wird voraussichtlich in Richtung Festland weitergehen, weitere Updates werden am Wochenende erwartet. In einem separaten Vorfall besuchte der Gesundheitsminister Jagat Prakash Nadda am Mittwoch die vom Erdrutsch betroffene Mon-Stadt in Nagaland und versicherte die Unterstützung der Zentralregierung für die Wiederherstellungsbemühungen. Sein Besuch fiel zusammen mit den laufenden Hilfseinsätzen nach mehreren Erdrutschen und Sturzfluten, die am 19. Juli das Gebiet trafen.
Der Minister traf sich mit den betroffenen Familien und versprach fortgesetzte Unterstützung für den Wiederaufbau und die Wiederherstellung der wesentlichen Dienstleistungen. Die Erdrutsche und Überschwemmungen in Nagaland verursachten weit verbreitete Zerstörungen, einschließlich Schäden an kritischer Infrastruktur wie Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden. Die lokalen Behörden errichteten vorübergehende Unterkünfte und begannen, Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung an vertriebene Einwohner zu verteilen.
In Arunachal Pradesh unterbrachen frische Erdrutsche und Überschwemmungen das Leben in drei Bezirken. Die Vorfälle fügten sich der wachsenden Liste der Naturkatastrophen hinzu, die den Nordosten Indiens betreffen, wo Monsunregen oft zu schweren Wetterereignissen führt. Die Rettungsdienste arbeiteten daran, blockierte Straßen zu räumen und den betroffenen Gemeinden Hilfe zu leisten. Die Situation unterstrich die Anfälligkeit abgelegener Regionen für extremes Wetter und unterstrich die Notwendigkeit verbesserter Katastrophenvorsorge- und Reaktionsmechanismen.
In Nagaland und Arunachal Pradesh werden zur Zeit Wiederherstellungsbemühungen unternommen, wobei die Beamten die Wichtigkeit koordinierter Maßnahmen zur Bewältigung der langfristigen Auswirkungen der jüngsten Naturkatastrophen hervorheben.
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