Jordan Bardella hat seit 2024 aus seinen beiden veröffentlichten Büchern mehr als eine Million Euro an Lizenzgebühren verdient, wie die HATVP (High Authority for Transparency in Public Life) berichtet. Die am 14. August veröffentlichten Zahlen beschreiben die Gewinne aus seinen Werken Ce que je cherche (2024) und Ce que veulent les Français (2025), die beide von Fayard veröffentlicht wurden, das der Hachette-Gruppe unter der Kontrolle von Vincent Bolloré gehört.
Im Jahr 2025 verdiente er 640.147 Euro nach der Veröffentlichung von Ce que veulent les Français. Nach der letzten Aktualisierung beträgt sein Einkommen für 2026 303.963 Euro. Diese Zahlen spiegeln den anhaltenden Erfolg seiner literarischen Produktion wider, wobei beide Bücher zusammen mehr als 320.000 Exemplare verkauften. Sein erstes Buch verkaufte sich in über 230.000 Exemplaren, während das zweite etwa 90.000 Einheiten erreichte. Bardella hat Pläne für ein drittes Buch angedeutet, das 2027 veröffentlicht werden soll und sich auf neue Methoden der Regierungsführung in Frankreich konzentrieren würde. Bardella, Präsident der Nationalen Rallye, ist auch Mitglied des Europäischen Parlaments, wo er zusätzliche Einnahmen erhält.
Laut HATVP betrug sein Gehalt als Abgeordneter 72.792 Euro im Jahr 2024 und 120.234 Euro im Jahr 2023. Diese Einnahmen tragen neben seinen Lizenzgebühren zu seinem gesamten finanziellen Profil als öffentliche Persönlichkeit bei. Der Erfolg von Bardellas Büchern wurde ihren politischen Themen und dem wachsenden Interesse an seiner Führungsrolle innerhalb der Nationalen Rallye zugeschrieben.
Der Verlag Fayard, ein Teil der größeren Hachette-Gruppe, hat eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Bardellas Werk gespielt. Die Entscheidung des Verlegers, seine literarischen Bemühungen zu unterstützen, unterstreicht den Einfluss großer Medienkonzerne auf die Gestaltung des politischen Diskurses durch kulturelle Produktion. Die wirtschaftlichen Auswirkungen solcher Kooperationen können erheblich sein, insbesondere für Politiker, die ihre öffentlichen Profile nutzen, um sich auf den literarischen Markt auszudehnen.
Seine fortgesetzte Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit durch schriftliche Werke deutet auf eine strategische Anstrengung hin, Relevanz und Sichtbarkeit in einer sich schnell entwickelnden politischen Landschaft zu bewahren.
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