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JIM-Plus-Studie: Jugendliche erleben Social Media als Drahtseilakt
Germany🏛️ PolitikMittevor 3 Std.

JIM-Plus-Studie: Jugendliche erleben Social Media als Drahtseilakt

Eine von JIM-Plus durchgeführte Studie untersucht das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland und beschreibt ihre Interaktion mit sozialen Medien als einen "Spannleinen zwischen Inspiration und Belastung". Die Studie hebt sowohl positive als auch negative Erfahrungen hervor und stellt fest, dass soziale Medien zwar eine zentrale Rolle in ihrem digitalen Wohlbefinden spielen - insbesondere über Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat -, aber auch zu Ablenkung führen, zu weniger Zeit für Entspannung und zu Bedenken hinsichtlich der Authentizität aufgrund von KI-generierten Inhalten. Viele Jugendliche berichten, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlen, sich online mit anderen zu vergleichen, wobei Mädchen dies intensiver erleben und sich oft unwohl mit ihrem eigenen Körper fühlen. Während einige soziale Medien als eine Form der Ablenkung nutzen, insbesondere bei älteren Jugendlichen und Mädchen, betrachten die meisten sie nicht als eine Top-Aktivität für das Wohlbefinden.

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4 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMittevor 3 Std.
Nach Verbotsplan für Kinder: Briten wollen 16- und 17-Jährigen nachts Social Media sperren

Die britische Regierung hat Pläne angekündigt, den Zugang zu Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok für 16- und 17-Jährige zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens einzuschränken, um die Bildschirmzeit zu reduzieren und das Wohlbefinden junger Menschen zu schützen. Der Vorschlag beinhaltet die Deaktivierung süchtig machender Funktionen wie unendliches Scrollen standardmäßig, obwohl Benutzer sie erneut aktivieren könnten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die vorgeschlagenen Maßnahmen objektiv dar und zitiert sowohl Regierungsbeamte als auch Kritiker, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Mittevor 4 Std.
Digitales Wohlbefinden: Jugendliche erleben ihre Social-Media-Nutzung als „Achterbahnfahrt“

Eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest (mpfs) mit dem Titel JIMplus zeigt, dass Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland gemischte Emotionen erleben, wenn sie soziale Medien nutzen und ihre Online-Erfahrungen als eine "Rollercoaster" zwischen Inspiration und Stress beschreiben. Die Forschung, die auf Antworten von 800 Jugendlichen basiert, hebt sowohl positive als auch negative Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien hervor. Während viele soziale Plattformen für den Zugang zu Informationen und die Verbindung mit anderen hilfreich finden, berichten sie auch von Gefühlen der Isolation, des Vergleichs mit Gleichaltrigen und von Ablenkungen von Verantwortlichkeiten wie dem Studium. Über die Hälfte der Teilnehmer betrachten soziale Medien als Zeitverschwendung und fast 40% bemerken Konzentrationsschwierigkeiten nach längerer Nutzung. Die Studie betont, dass sich Jugendliche dieser Herausforderungen bewusst sind, sich aber weiterhin mit digitalen Plattformen beschäftigen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie über das Verhalten von Jugendlichen und die psychische Gesundheit im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien. Er liefert ausgewogene Daten, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen und konzentriert sich auf empirische Ergebnisse anstatt auf Befürwortung oder ideologische Kommentare.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMittevor 4 Std.
JIM-Plus-Studie: Jugendliche erleben Social Media als Drahtseilakt

Eine von JIM-Plus durchgeführte Studie untersucht das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland und beschreibt ihre Interaktion mit sozialen Medien als einen "Spannleinen zwischen Inspiration und Belastung". Die Studie hebt sowohl positive als auch negative Erfahrungen hervor und stellt fest, dass soziale Medien zwar eine zentrale Rolle in ihrem digitalen Wohlbefinden spielen - insbesondere über Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat -, aber auch zu Ablenkung führen, zu weniger Zeit für Entspannung und zu Bedenken hinsichtlich der Authentizität aufgrund von KI-generierten Inhalten. Viele Jugendliche berichten, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlen, sich online mit anderen zu vergleichen, wobei Mädchen dies intensiver erleben und sich oft unwohl mit ihrem eigenen Körper fühlen. Während einige soziale Medien als eine Form der Ablenkung nutzen, insbesondere bei älteren Jugendlichen und Mädchen, betrachten die meisten sie nicht als eine Top-Aktivität für das Wohlbefinden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über die Herausforderungen und Vorteile der Nutzung sozialer Medien unter deutschen Jugendlichen, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMittevor 4 Std.
Großbritannien plant nächtliche Social-Media-Sperre für Jugendliche

Die britische Regierung plant, neue Einschränkungen für die Nutzung sozialer Medien für Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren einzuführen, darunter automatische Nachtblöcke von Mitternacht bis 6 Uhr morgens auf Plattformen wie Instagram und TikTok. Diese Einschränkungen würden es Benutzern ermöglichen, die Blöcke über ihre Einstellungen zu deaktivieren. Zusätzlich würden Funktionen, die das kontinuierliche Engagement fördern sollen, wie z. B. automatische Wiedergabe von Videos und personalisierte Feeds, standardmäßig deaktiviert, aber auch von Benutzern reaktiviert werden können. Die Maßnahmen sind Teil eines breiteren Gesetzgebungspakets, das darauf abzielt, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren zu begrenzen, der voraussichtlich Anfang 2027 in Kraft tritt. Während Befürworter argumentieren, dass diese Änderungen den Schlaf und die Konzentration junger Menschen verbessern werden, behaupten Kritiker, darunter Oppositionsfiguren und Elternvertreter, dass die Einschränkungen ineffektiv sind, da sie leicht umgangen werden können.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Position der Regierung, die die vorgeschlagenen Beschränkungen unterstützt, als auch Kritik von Oppositionsfiguren und Eltern, die argumentieren, dass die Maßnahmen unwirksam sind.

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